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Länder-Vergleich

Deutsche Chefs wollen keine Social Collaboration

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
In Großbritannien arbeiten rund vier von zehn Fachabteilungen mit Social Collaboration, in Deutschland nur zwei von zehn. Die Projekte scheitern an Sicherheitsbedenken und Perfektionismus.
Deutsche Unternehmen sind in Sachen Social Collaboration noch nicht auf dem neuesten Stand.
Deutsche Unternehmen sind in Sachen Social Collaboration noch nicht auf dem neuesten Stand.
Foto: Marco2811 - Fotolia.com

Deutsche Unternehmen halten sich bei Social Collaboration zurück. Das geht aus der Studie "Social Collaboration in Deutschland, Frankreich und Großbritannien 2013" hervor, für die der Marktforscher PAC (Pierre Audoin Consultants) rund 250 Fachbereichsleiter befragt hat.

In Zahlen heißt das: 38 Prozent der britischen Befragten haben Collaboration-Projekte zumindest teilweise umgesetzt. Unter den französischen Studienteilnehmern sind es 27 Prozent, in Deutschland nur 21 Prozent. Laut Nicole Dufft, Senior Vice President bei PAC Deutschland, liegt das einerseits an Sicherheitsbedenken - und andererseits an überdurchschnittlich hohen Anforderungen bei der Realisierung der ProjekteProjekte. Dufft spricht von einem "Hang zur Perfektion". In Deutschland fehle die aktive Mitwirkung des Managements. Alles zu Projekte auf CIO.de

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Social Collaboration gilt nicht als IT-Thema. Weniger als ein Viertel der Projekte wurden von der IT-Abteilung initiiert. PAC plädiert für einen Schulterschluss von Fachbereich und IT. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Erhebung finden Sie in der Info-Galerie.

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