Für effektivere Arbeit

Deutsche Generation Y besonders BYOD-affin

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Kein eindeutiges Bild: Nutzen-Risiken-Abwägung von BYOD aus Sicht der Teilnehmer einer Fortinet-Umfrage
Kein eindeutiges Bild: Nutzen-Risiken-Abwägung von BYOD aus Sicht der Teilnehmer einer Fortinet-Umfrage
Foto: Fortinet

Die Studienteilnehmer konnten Gründe für ihre Nutzung privater Endgeräte im Job ankreuzen. Dabei weichen die Antworten deutscher Nutzer teilweise erheblich vom Durchschnitt aller Befragten ab. Die Deutschen führen als Argument für BYOD nächst an, dadurch insgesamt effektiver zu arbeiten (40 Prozent, Durchschnitt: 26 Prozent).

Außerdem sei es schlicht einfacher, mit weniger Geräten zu hantieren (Deutschland: 28 Prozent, Durchschnitt: 24 Prozent). Darüber hinaus schätzen sie den ständigen Zugriff auf ihre bevorzugten Applikationen (Deutschland: 14 Prozent, Durchschnitt: 28 Prozent).

Zugriff auf Social Media- und private Kommunikationstools

Diese Begründung lassen die Studienautoren nicht unkommentiert stehen. Sie merken an, dass es sich bei den bevorzugten Applikationen "insbesondere um Social-Media- und private Kommunikationstools" handele.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die jungen Arbeitnehmer sind sich der Risiken, die BYOD für ihr Unternehmen birgt, durchaus bewusst. 43 Prozent der Deutschen geben zu, dass Datenverlust und Gefahr durch bösartige IT-Angriffe bestehen (Durchschnitt: 42 Prozent). Sie räumen auch mögliche Verschwendung von Arbeitszeit ein (Deutschland: 47 Prozent, Durchschnitt: 46 Prozent).

In einer Risiken-Nutzen-Schätzung von BYOD sind sie denn auch gespalten. Eine relative Mehrheit von 35 Prozent (für Deutschland ebenso wie für den Durchschnitt aller Studienteilnehmer) erklären, dass die Vorteile ihrer Meinung nach in der Gesamtbetrachtung überwiegen. 24 Prozent der Deutschen dagegen werten die Risiken höher als die Vorteile (Durchschnitt: 27 Prozent).

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