Storage-Markt legt im deutschsprachigen Raum 2006 um elf Prozent zu

Deutschland hinkt den Nachbarn in Sachen ILM hinterher

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Dazu Alexander Hemzal, Country Manager Schweiz bei Experton: "Damit ist künftig besonders in der Schweiz eine stärkere Kommunikation zwischen den IT-Entscheidern und den Business-Verantwortlichen notwendig. Schließlich bringen das Management und die Finanzabteilung die Kenntnis über Compliance-Anforderungen ein."

Gemeinsam ist den Unternehmen in allen drei Ländern, dass sie die Planung und Umsetzung von ILM-Vorhaben nicht alleine stemmen: Mehr als die Hälfte der Befragten greift dabei auf externe Dienstleister zurück.

Schweizer haben beim Outsourcing die Nase vorn

Geht es um das Outsourcen von Managed Services, liegen die Eidgenossen mit 30 Prozent der Umfrageteilnehmer vor ihren deutschen Kollegen mit 20 und den Österreichern mit 17 Prozent. Dienste rund um StorageStorage/ILM "on demand" kommen in der Schweiz auf eine Auslagerungsrate von 21 Prozent, in Österreich auf 14 und in Deutschland auf neun. Alles zu Storage auf CIO.de

Externe Dienstleistungen werden häufig von Storage-Anbietern selbst und von den Service-Abteilungen der Systemhersteller erbracht. Auf die Frage, welche Dienstleister sie kennen, nannten die Studienteilnehmer in allen drei Ländern zunächst einmal IBMIBM und HPHP. Außerdem landeteten EMC, T-Systems und Hitachi Data Systems unter den Top Ten. Die Schweizer führten zudem redIT an, die Österreicher ACP. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de

Die Analysten rechnen für den Markt für Storage-Lösungen und -Dienstleistungen auch in den kommenden Jahren mit einem zweistelligen Wachstum. In der Gesamtanalyse von 2005 bis 2008 geben sie ein jährliches Plus von elf Prozent an. Damit dürfte 2008 ein Volumen von 6,51 Milliarden Euro erreicht werden.

Experton hat für die Studie mit 200 Anwenderunternehmen in Deutschland sowie je 70 Firmen in Österreich und der Schweiz gesprochen.

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