CHE-Ranking

Die besten Informatik-Master-Studiengänge

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Die Ergebnisse der Fachhochschulen

Das CHE hat nicht nur Master-Studenten an Universitäten nach ihrer Meinung gefragt, sondern auch Studierende an Fachhochschulen. Hier wurden 31 Ausbildungsstätten untersucht.

Fünf davon kommen in der Kategorie "Studiensituation insgesamt" auf einen Einser. Das sind die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Fachhochschule Oberösterreich (A), die Hochschule Reutlingen, die FH St. Pölten/IT Security (A) und die Fachhochschule Trier-Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung.

Am schlechtesten schneiden die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Fulda, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin/Wirtschaftswissenschaften und die Hochschule für angewandte Wissenschaften-Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt ab. Auch die Hochschule Osnabrück bekommt für die Studiengesamtsituation nur einen Dreier, weist aber einige Zweier auf.

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Fast jeder Vierte hat schon mindestens einmal mit dem Gedanken gespielt, sein Studium hinzuwerfen. Die Gründe dafür sind in Überlastung (Universität: zwölf Prozent der Teilnehmer, Fachhochschule: zehn Prozent) und Studienunlust (Uni: elf Prozent, FH: zehn Prozent) zu finden. Jeweils etwa acht Prozent geben finanzielle Schwierigkeiten an.

Fachhochschulen enttäuschen öfter als Universitäten

Ein erheblicher Unterschied zwischen den beiden Ausbildungswegen zeigt sich in puncto Abbrecher und Studieninhalte. An der Fachhochschule erklärt jeder zehnte Abbruchwillige, er habe sich die Inhalte des Studiums anders vorgestellt. An der Universität sagen das mit rund fünf Prozent nur halb so viele Befragte.

Dieser Artikel ist auch in der CW-Schwesterpublikation CIO erschienen.

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