Hardware-Trends 2019

Die besten Tablets

25.01.2019
Von Sandra Ohse, Verena Ottmann und Thomas Chomjakov
Tablets sind inzwischen weit mehr als Mobilgeräte zum Surfen und fürs Videostreaming. Mit Tastatur und Stift werden sie zu leichten und kompakten Arbeitsgeräten für unterwegs.

Ein aktuelles Android-Tablet bekommen Sie schon ab rund 70 Euro. Doch diese Geräte sind zu schlecht ausgestattet, um wirklich Spaß beim Surfen und Filmeschauen zu machen. Daher sollten Sie darauf achten, dass ein Tablet mindestens 16 GB internen Speicher mitbringt, der sich mithilfe einer Micro-SD-Karte erweitern lässt, sowie 2 GB RAM.

Mit dem iPad Pro 10.5 kann man wenig falsch machen.
Mit dem iPad Pro 10.5 kann man wenig falsch machen.

Damit das Tablet Fotos und Videos angenehm scharf darstellt, sollte die Displayauflösung bei 7- oder 8-Zoll-Geräten 1280 x 800 Pixel betragen und bei 10-Zoll-Tablets am besten 1920 x 1200 Bildpunkte. Empfehlenswert sind mit dieser Ausstattung zum Beispiel das Amazon-Tablet Fire HD 10für 120 Euro, das Medion Lifetab X10605 für 220 Euro und das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (rund 200 Euro), das es für 230 Euro mit LTE gibt. Diese Geräte bieten 32 GB internen Speicher.

Mit der aktuellen Android-Version 8 sind das Lenovo Tab M10 für rund 200 Euro mit LTE zu haben oder das Samsung Galaxy A 10.5 mit 3 GB RAM, das rund 300 Euro kostet. Etwas teurer ist das günstigste aktuelle Apple-Tablet: Das iPad 9.7 (2018) kostet mit 32 GB und WLAN rund 350 Euro. Es unterstützt die Stifteingabe per Apple Pencil, für den weitere 100 Euro anfallen. Wie bei den Smartphones liegt der Vorteil eines Apple-Tablets gegenüber den Android-Geräten vor allem darin, dass Sie dafür auf jeden Fall künftige Versionen des Betriebssystems bekommen werden.

Mini-Tablets mit 7 oder 8 Zoll großem Bildschirm werden zunehmend von großen Smartphones verdrängt: Allerdings sind sie interessant, wenn Sie ein kleines Mobilgerät vor allem für Fotos und Filme suchen, jedoch mit einer größeren Bildschirmdiagonale als beim Smartphone. Besonders für diesen Einsatzzweck lohnt sich das Huawei Mediapad M5 8 mit der hohen Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten, das rund 280 Euro kostet.

Windows-Detachables sind der preisgünstigste Weg, ein Tablet zum Arbeiten zu verwenden: Sie bringen eine passende Anstecktastatur mit, sodass lediglich die Hardwareausstattung sie von einem Windows-Notebook unterscheidet: Die Einstiegspreise beginnen hier bei rund 250 Euro, die beispielsweise das Lenovo Miix 320 kostet: In dem Detachable mit 10-Zoll-Display und 1280 x 800 Bildpunkten arbeitet ein Atom x5-Z8350.

Außerdem bringt es 64 GB Speicher und 4 GB RAM mit. Für rund 30 Euro mehr bekommen Sie das Acer One 10, das bei ansonsten gleicher Ausstattung mit einem Full-HD-Bildschirm aufwartet. Sollen Leistung und Displaydiagonale einem Notebook noch näherkommen, so lohnt sich das Trekstor Primetab T13B für rund 350 Euro: Es besitzt einen Celeron N3350 sowie ein 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung.

Durch den eingebauten Standfuß steht es im Gegensatz zu günstigeren Detachables auch dann sicher, wenn die Tastatur nicht am Tablet hängt. Eleganter, stabiler sowie besser ausgestattet ist das Microsoft Surface Go: Dieses arbeitet mit einem Pentium 4415Y, das 10-Zoll-Display zeigt 1800 x 1200 Bildpunkte. Allerdings kostet es rund 450 Euro, hinzu kommen noch rund 100 Euro für die Anstecktastatur Type Cover.

Preis-Leistungs-Tipp: Samsung Galaxy Tab A 10.1

Samsung Galaxy Tab A 10.1
Samsung Galaxy Tab A 10.1

Preis: rund 160 Euro
Prozessor: Samsung Exynos 7 (1,6 GHZ, 8 Kerne)
Display: 10,1 Zoll mit 1920 x 1200 Bildpunkten
Speicher: 16 GB (erweiterbar per Micro-SD-Karte), 2 GB RAM
Gewicht: 522 Gramm
Betriebssystem: AndroidAndroid 6 (Update auf Version 7 verfügbar) Alles zu Android auf CIO.de

Das braucht der Technikfan

Bei einem Tablet zählt vor allem ein guter Bildschirm. Für Geräte mit Top-Bildqualität müssen Sie rund 500 Euro und mehr ausgeben. Dafür bekommen Sie aber eine entsprechende Rechenleistung, die auch Spiele, Fotobearbeitung oder Videoerstellung in hoher Auflösung zulässt. Das iPad Pro 10.5 etwa gibt es mit 64 GB Speicher und WLAN ab etwa 700 Euro: Sein Display bietet 2224 x 1668 Pixel. Mit dem Apple Pencil empfiehlt es sich vor allem aufgrund der großen Auswahl an stiftgeeigneten Apps für kreative Aufgaben im Bereich Grafik/Design.

Auch das Samsung Galaxy Tab S4 unterstützt mit dem S Pen einen Eingabestift, der mitgeliefert wird. Damit lassen sich Notizen selbst dann am Tablet verfassen, wenn Sie den Bildschirm nicht entsperrt haben. Von den anderen TabletsTablets setzt sich das Galaxy Tab mit seinem farbund kontraststarken Amoled-Bildschirm ab. Die Preise für das 10,5-Zoll-Tablet mit 2560 x 1600 Bildpunkten und Android 8.1, WLAN und 64 GB Speicher starten bei 550 Euro. Alles zu Tablets auf CIO.de

Als bester Ersatz für ein Arbeits-Notebook empfiehlt sich unter den Tablets das Microsoft Surface Pro 6, da es mit einer Core-CPU der achten Generation, mit 128-GB-SSD sowie 8 GB RAM wie ein Laptop ausgestattet ist: Die Preise beginnen bei 1050 Euro, für den produktiven Einsatz kommen noch rund 150 Euro für das passende Type-Cover und 100 Euro für den Eingabestift Surface Pen dazu.

PC-WELT-Empfehlung: Apple iPad Pro 10.5

Apple iPad Pro 10.5
Apple iPad Pro 10.5

Preis: rund 650 Euro
Prozessor: Apple A10X (2,4 GHZ, 6 Kerne)
Display: 10,5 Zoll mit 2224 x 1668 Bildpunkten
Speicher: 64 GB, 4 GB RAM
Gewicht: 470 Gramm
Betriebssystem: iOS 10 (Update auf Version 12 verfügbar)

(PC-Welt)

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