Software und Utilities

Die besten Werkzeuge fürs Rechenzentrum

Bernhard Haluschak war Redakteur bei der IDG Business Media GmbH. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.

HP Web Jetadmin - Drucker im Netz verwalten

Wer mehr als eine Handvoll Drucker einsetzt, sollte diese schon aus Effizienzgründen gemeinsam verwalten. HPs Web Jetadmin eignet sich für die Verwaltung heterogener Druckerlandschaften wie kaum ein anderes Tool und unterstützt inzwischen auch lokale Drucker.

Funktionalität: Drucker sollen in erster Linie funktionieren und der Administrationsaufwand sollte sich auf ein Minimum beschränken. Dennoch müssen die Geräte hinsichtlich Sicherheitseinstellungen, Warnmeldungen und Monitoring sauber in die vorhandene Infrastruktur integriert werden. Das funktioniert am effizientesten per Management-Tool, etwa mit HPs Web Jetadmin. Da können einfach Treiber für mehrere Drucker ausgerollt werden, Sicherheitseinstellungen kopiert und neue Firmware in einem Rutsch auf alle Geräte gebracht werden. Mit Web Jetadmin 10 kann man detaillierte Berichte über die Nutzung einzelner Drucker beziehungsweise Druckergruppen anfertigen. Das kann etwa die Farbnutzung beinhalten, die Auslastung einzelner Drucker sowie die Applikationen aus denen am häufigsten gedruckt wird. Diese Reports lassen sich archivieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen lassen. Mit Web Jetadmin lassen sich nur HP-Drucker administrieren, sondern auch Geräte anderer Hersteller, sofern diese MIB-kompatibel sind. Wie tiefgehend dann jeweils die Administrator-Möglichkeiten sind, hängt vom jeweiligen Gerät ab. Mit der aktuellen Version kann Web Jet Admin auch mit Druckern umgehen, die nur lokal an einen PC angeschlossen. Damit lassen sich – zumindest theoretisch – alle Drucker im Unternehmen einbinden.

HP Web Jetadmin: HP Web Jetadmin: Die zentrale Oberfläche des Druckermanagement-Tools.
HP Web Jetadmin: HP Web Jetadmin: Die zentrale Oberfläche des Druckermanagement-Tools.

Installation: Ganz anspruchslos ist Web Jetadmin nicht: Die aktuelle Version von HPHP Web Jetadmin benötigt mindestens Windows XP mit SP2 sowie das .NET-Framework ab 3.0. Zudem sollte das System über mindestens zwei GByte Arbeitsspeicher verfügen. Der Download von HP ist rund 170 MByte groß. Zum Paket gehört der MS SQL Server 2005 für das Handling der gesammelten Daten. Alles zu HP auf CIO.de

Bedienung: Zunächst gilt es die im Netzwerk vorhandenen Drucker zu erfassen, dafür bietet Web Jetadmin unterschiedlichste Wege über IP-Bereiche, SLP-Multicast oder Active Directory. Lokale angebundene Geräte können ebenfalls mit einbezogen werden. Hierfür ist allerdings ein laufender Agent auf dem entsprechenden PC vonnöten. Drucker und Multifunktionsgeräte lassen sich zu Gruppen zusammenfassen, entsprechende Reports können beispielsweise das Druckvolumen einer solchen Gruppe ausgeben. Sicherheitseinstellungen können von einem Gerät auf das andere kopiert werden. Seit der Version 10 beherrscht Web Jet Admin auch Drag&Drop wie eine herkömmliche Windows-Anwendung. Für einzelne Drucker lassen sich Templates mit allen Einstellungen anfertigen und im Bedarfsfall auf andere Geräte oder ganze Gerätegruppen übertragen. So kann ein neues Gerät schnell auf die firmeninternen Einstellungen konfiguriert werden.

Fazit: Einmal eingerichtet, kann HPs Web Jetadmin Administrationsaufwand und gegebenenfalls auch Supportzeit reduzieren. Die Analysefunktionen und Reporting-Tools werden in Zukunft wohl immer wichtiger werden.

HP Web Jetadmin

Version:

10.1

Hersteller:

Hewlett Packard

Download Link:

Herstellerseite

Sprache:

deutsch

Preis:

kostenlos

System:

ab Windows XP SP2, keine 64-Bit-Unterstützung

Alternativen:

Lexmark Markvision

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