Prozesskosten senken

Die IT-Prozess-Strategie von Henkel

Elemente des Prozessansatzes

IT und Prozesse bedeutet Austausch: Bei Henkel wechselte vor gut zwei Jahren ein Senior IT Executive ins Business. Nach zwei Jahren kehrte er in die IT zurück, woraus die Idee entstand, eine Prozessberatungs- und -gestaltungseinheit in der IT zu gründen.

CIO Peter Wroblowski von der Henkel AG auf dem Podium der Hamburger IT-Strategietage.
CIO Peter Wroblowski von der Henkel AG auf dem Podium der Hamburger IT-Strategietage.

Mehr als zwei Jahre und einige Auswahlrunden dauerte es, bis die neue Mannschaft für Prozessberatung stand. Damit fand ein Pooling von IT-Ressourcen mit Prozess-Know-how statt, rund 80 Mitarbeiter sind dort tätig.

Allerdings führte das auch zu Verständnisproblemen bei den Mitarbeitern. Denn die Prozessberater sollen sich auf den Nutzen konzentrieren und damit nicht primär um die Kosten, bei den IT-Services stehen dagegen Preis und Leistung im Mittelpunkt.

Nur ein Prozess-Modell für Business und IT

Henkel entwickelte nun ein Prozess-Modell für den Unternehmensbereich und die IT. Mit Hilfe eines Application-Management-Tool werden alle Geschäftsprozesse dokumentiert, inklusive einer Darstellung, von welchen Anwendungen die Prozesse unterstützt werden – alles ist auf Knopfdruck sichtbar.

In der Praxis geht die IT dann zum Beispiel so vor: Henkel analysiert einen Geschäftsprozess und vergleicht ihn mit den Prozessen im Markt. Dann wird verglichen, wie sich jeweils die Aufwände dafür unterscheiden und wie beispielweise die jeweilige Tool-Unterstützung aussieht. Laut Wroblowski sei das sehr lehrreich für beide Seiten – IT und Business.

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