Vergleichstest

Die Kompaktkamera mit der besten Bildqualität

02.06.2015
Von Verena  Ottmann

Randabdunkelung

Mit einer gleichmäßig beleuchteten weißen Kunststoffplatte messen wir den Randabfall einer Kamera, also wie stark die Helligkeit zu den Bildrändern nachlässt. Man nennt dieses Phänomen auch Vignettierung oder Randabdunkelung .

Dieser Bildfehler kann besonders bei hellen Motiven auffallen, etwa bei Motiven am Strand oder in den Bergen mit viel Himmel. Das Messergebnis gibt an, um wie viele Blenden die Helligkeit von der Bildmitte zum Rand nachlässt. Der Bestwert ist 0.

Für die Messung der Vignettierung (Randabdunkelung) fotografieren wir eine weiße beleuchtete Fläche ab. Im Bild sind deutliche dunkle Ecken zu sehen.
Für die Messung der Vignettierung (Randabdunkelung) fotografieren wir eine weiße beleuchtete Fläche ab. Im Bild sind deutliche dunkle Ecken zu sehen.

Bildrauschen, Dynamikumfang und Scharfzeichnung

Ein weiteres Testbild verrät uns, wieviel Bildrauschen eine Kamera produziert. Manche Digitalkameras stoßen bei wenig Licht an ihre Grenzen. Dann sind in den Aufnahmen - besonders in den dunklen Bereichen - falschfarbige Bildpunkte zu finden, die die Aufnahmen unscharf und verschwommen aussehen lassen. Diese Farbfehler nennt man Bildrauschen. Die häufigste Ursache für Bildrauschen ist ein zu kleiner Sensor. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit (ISO) kann Bildrauschen verstärken. Wir messen das Bildrauschen bei allen vorhandenen ISO-Einstellungen. Je kleiner der Messwert, desto weniger Bildrauschen produziert eine Kamera.

Mit diesem Testbild messen wir unter anderem das Bildrauschen einer Kamera. Wir bewerten die Ergebnisse bei allen verfügbaren ISO-Einstellungen. Hier im Bild: ISO 100.
Mit diesem Testbild messen wir unter anderem das Bildrauschen einer Kamera. Wir bewerten die Ergebnisse bei allen verfügbaren ISO-Einstellungen. Hier im Bild: ISO 100.

Das gleiche Testbild dient uns auch zur Messung des Dynamikumfangs , sprich, der Ein- und Ausgangsdynamik. Sie kommt vor allem bei Motiven mit hohem Kontrast zum Tragen, denn nur Modelle mit hoher Eingangsdynamik stellen diese Motive mit allen Details in den Lichtern und Schatten dar. Eine hohe Ausgangsdynamik bedeutet dagegen, dass eine Digitalkamera den Übergang zwischen hellen und dunklen Bildbereichen mit vielen Helligkeitsstufen darstellen kann. Die Eingangsdynamik kann bestenfalls zehn Blenden betragen, die Ausgangsdynamik maximal 256 Helligkeitsstufen.

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