Berater, Mitarbeiter, Investitionen

Die Krisen-Strategien der Anwender

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in München.

Unternehmen wollen Projektausgaben deckeln

Eine weitere Möglichkeit Kosten zu senken, sehen Unternehmen darin, die Ausgaben für ProjekteProjekte zu deckeln. Stattliche 78 Prozent der Befragten wollen ihre Zahlungen an Vertragspartner und Berater kappen. Offshore-Services sind Forrester zufolge davon am wenigsten betroffen; allerdings ist hier auch der Anteil am kleinsten, der mit einer Erhöhung der Bezüge rechnen kann. Alles zu Projekte auf CIO.de

Signfikant ist auch der Wunsch vieler Unternehmen, statt einer Single-Provider-Strategie auf mehrere Dienstleistern zu setzen: Mit 77 Prozent sprachen sich mehr als drei Viertel dafür aus, weitere zwölf Prozent praktizieren diese Multi-Vendor-Strategie bereits.

Die Kürzungen bei den Partnern bedeuten der Forrester-Umfrage aber nicht, dass die Auftraggeber unzufrieden mit den Leistungen ihrer Lieferanten sind. Im Gegenteil: 86 Prozent der Befragten sind mit den Beratern "zufrieden" oder "sehr zufrieden". System-Integratoren und Projektarbeiter folgen mit je 84 Prozent Zustimmung auf den Plätzen. Die größte Unzufriedenheit äußerten die Unternehmen über Offshore-Dienste: Hier war die Rate der Kritiker mit 30 Prozent am höchsten.

Ungeachtet der hohen Sympathiewerte stehen die Verträge bei einer Mehrheit der IT-Verantwortlichen auf dem Prüfstand: 78 Prozent wünschen sich Neuverhandlungen über Servicekosten, 35 Prozent wollen einen Umstieg auf Festpreismodelle und eine qualifizierte Minderheit von 33 Prozent möchte die ausgelagerten Dienste zurück ins Unternehmen holen.

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