Projekte


SGL Carbon, K + S, Degussa, Lanxess

Die Mischung muss stimmen

04.07.2005
Von Patrick Goltzsch

In der Einschätzung, welche Teile der IT für die Unternehmen strategisch bedeutsam sind, offenbaren die Konzerne Gemeinsamkeiten. Dienstleistungen, welche die IT-Abteilungen nicht zu Marktpreisen anbieten können, werden ausgelagert. Betroffen davon ist in jedem Fall die Vernetzung der Standorte. Sowohl Degussa als auch SGL Carbon stecken den Rahmen noch enger. Für SGL Carbon hat gerade der Dienstleister Thales den Betrieb der Rechenzentren und die Entwicklung und Anpassung der Software übernommen. CIO Pagel strebt an, die analytischen Systeme auszubauen. Bei Degussa betont Kuttler ebenfalls die zentrale Rolle etwa von Software für das Management der Beziehungen zu Kunden und Zulieferern. Und bei allen drei Unternehmen stehen Projekte zum Wissensmanagement auf der Agenda.

Als eine Besonderheit der Chemie-Industrie sieht PAC-Berater Cavar die Online-Marktplätze. So hat K + S zur Beschaffung technischer Geräte den Marktplatz cc-hubwoo in das Unternehmensportal eingebunden. Hersteller und Zulieferer verbindet seit 2001 die Plattform Elemica, zu deren Investoren auch Degussa gehört. Durch die Einbindung von Online-Marktplätzen erreichte die Chemie-Industrie auch eine StandardisierungStandardisierung der Kommunikation, sagt Fermor. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Parallel zu Marktplätzen mit einer Vielzahl von Anbietern und Nachfragern macht sich in der chemischen Industrie auch verstärkt der Trend bemerkbar, Abnehmer und Zulieferer bilateral miteinander zu verknüpfen. Von den unter dem Stichwort "CollaborationCollaboration" laufenden Projekten kann sich Kuttler vorstellen, dass sie in Zukunft zu Lasten der Online-Märkte gehen könnten. Ploenzke-Consultant Fermor glaubt dagegen nicht an eine Kannibalisierung der Umsätze: "Es handelt sich um unterschiedliche Zielgruppen." Alles zu Collaboration auf CIO.de

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