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Steigender Druck erzeugt Zwist um Verantwortlichkeiten

Die neun größten IT-Streitpunkte bis 2010

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.

7. Was soll modernisiert werden? Und wann? Viele geschäftskritische Anwendungen wurden vor Urzeiten von Programmieren entwickelt, die schon längst nicht mehr im Unternehmen sind. Die Frage, wann welche Systeme migriert werden sollen, ruft verschiedenste Interessengruppen auf den Plan. Es wird eine knifflige Aufgabe bleiben, nach Bedarf und Budgets zu entscheiden.

8. An wen sollen Prozess-Eigner berichten? Gartner rät Unternehmen, Business Process-Kompetenzzentren zu bilden. Diese sollten für die Dauer des jeweiligen Projektes eingerichtet werden und an den Chief Operating Officer (COO) berichten. Ihre Besetzung besteht aus dem Fachbereichsleiter, den Prozessverantwortlichen und IT-Mitarbeitern. Nach Projektabschluss kehren die Kollegen an ihre jeweiligen Arbeitsplätze zurück.

9. Wie viel Formalität braucht Programm- und Portfolio-Management? Die Einen sagen, zu viele Regeln blockieren die so sehr geforderte Flexibilität. Die anderen sagen, Disziplin erzeuge bessere Resultate. Die Analysten von Gartner glauben, dass diese Streitgespräche mittelfristig abebben. Dann werden Veränderungen in Projekten als normal akzeptiert werden. Folge für das Programm- und Portfolio-Management: Immer kleinere Units werden unter die Lupe genommen, um ständige Änderungen gleich auszutarieren.

Gartner hat die "Nine most contentious IT issues for the next two years" Mitte Oktober auf einem Symposium in Orlando ausgeführt.

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