Webcast

Die Rolle von Flash in der Digitalisierung

25.08.2017
Anzeige  Wer digitalisieren will, braucht einen neuen Blick auf Storage. Warum der heute Flash betrachtet, schildert ein Webcast der Computerwoche.
In der Diskussion um Digitalisierung darf das Thema Flash nicht fehlen.
In der Diskussion um Digitalisierung darf das Thema Flash nicht fehlen.
Foto: Konstantin Yolshin - shutterstock

Mit der Digitalisierung ändert sich auch die Bedeutung von Storage. Ein Webcast der Computerwoche plädiert für Flash.

Peter Frankcam, Senior Technical Specialist (IBM Flash System) bei IBM, will wegkommen von der Idee, Flash oder eine komplett Flash-basierte Architektur eigne sich nur für eine Art unternehmerische "Elite". Mit Luis Praxmarer, CEO der Experton Group LLC, USA, diskutiert er die Rolle von Flash als Gamechanger. Fachjournalist Detlef Korus moderiert den Webcast, der auf Englisch stattfindet - aber mit deutschen Untertiteln.

Praxmarer beleuchtet den Markt aus Analystensicht. Hype ist seine Sache nicht: "Flash an sich ist ja nicht neu", stellt er fest. Jetzt aber zeichne sich der Zeitpunkt ab, an dem die Technologie ihren Durchbruch in den Massenmarkt erlebt. Doch der läuft nicht ohne Diskussionen ab, und diese Diskussionen drehen sich zunächst einmal um eines: den Preis. Über die Total cost of ownership (TCO) muss gesprochen werden, weiß der Analyst.

Da hakt Peter Frankcam gleich ein. "Flash wird erschwinglicher", versichert er. Ohnehin fragt sich Praxmarer, ob die Frage "How much do we pay per terabyte" noch der richtige Ansatz sei. Doch diese Herangehensweise sei nun einmal "historisch gewachsen", schmunzelt Frankcam.

Weg von der Preisdiskussion

Beide Experten wollen weg von der Preisdiskussion. Flash als Gamechanger - hier geht es um Treiber wie das Internet of Things (IoT) und die daraus resultierenden Anforderungen an die Infrastruktur. Laut Frankcam erkennen die Anwender zunehmend die Vorteile von Flash und rechnen diese auch gegen die Kosten auf.

Doch wie sieht der Markt aus? Praxmarer hat einige Zahlen im Gepäck. Eine Umfrage unter deutschen und britischen Anwenderfirmen weist ein gutes Viertel der Befragten als "First Mover" in Sachen Flash aus. Weitere 68 Prozent wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre nachziehen. Detail am Rande: deutsche Firmen haben bei der Storage Virtualisierung die Nase vorn. "Dabei entwickeln wir das Produkt in UK", lacht Frankcam.

Wer Flash einsetzt, nennt zunächst einmal einen Vorteil: Speed. Doch viele Anwender nennen auch die Reliability. "Das ist interessant", kommentiert Praxmarer. Als weitere Vorteile führen die Studienteilnehmer die Ability für Upgrades an und den Stromverbrauch.

Wenn das Klischee von der "German Angst" trügt

Moderator Korus fragt nach, er will auch über die Hindernisse sprechen, die Flash zu überwinden hat. Und hier kommt eben doch wieder der Preis ins Spiel. Insbesondere kleinere Unternehmen und Mittelständler können oder wollen sich Flash nicht leisten.

Was nun Cloud Storage betrifft, so kreisen die Hindernisse jedenfalls bei den deutschen Befragten um ein bekanntes Stichwort: Sicherheit. "German Angst" also? So klischeehaft ist es nicht. Praxmarer: "Das geht in beide Richtungen." Die einen erklären, sie nutzten Cloud Storage NICHT - wegen der Sicherheit. Die anderen sagen, sie nutzen Cloud Storage - wegen der Sicherheit.

Insgesamt zeigen die Erfahrungen beider Manager, dass IT-Entscheider von den Vorteilen durch Flash kaum noch überzeugt werden müssen. Oft genug sind sie in Fragen von Analytics auf Probleme gestoßen. Entscheidend ist, dass es ihnen gelingt, das Business zu überzeugen. Schließlich bewegt sich die Business-Welt in die "kognitive Ära": die Daten sind gesammelt, nun steht die Frage ihrer intelligenten Nutzung an.

Wer als IT-Entscheider mit Flash arbeiten will, sollte "auf der Business-Seite" anfangen, rät Praxmarer. Sein Fazit: "Früher wollte man eine gute IT, aber heute ist das ganze Unternehmen IT!"

Hier den Webcast ansehen

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