IT-Sicherheit im neuen Jahr

Die Security-Trends 2015



Simon Hülsbömer betreut als Senior Project Manager Research Studienprojekte in der IDG-Marktforschung. Zuvor verantwortete er als Program Manager die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT - inhaltlich ist er nach wie vor für das "Leadership Excellence Program" aktiv. Davor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.

IDC blickt voraus: "In der Ära der dritten Plattform ist das Internet der Dinge einer der wichtigsten Innovationstreiber für Wachstum und Expansion des Wertbeitrags der IT. Die Erfindung immer intelligenterer und vernetzter ‚Dinge‘ beflügelt die Entwicklung tausender neuer Lösungen auf Basis der dritten Plattform. Ein Drittel der Ausgaben für das Internet der Dinge wird sich 2015 auf intelligente Embedded-Geräte außerhalb der IT- und TK-Branche konzentrieren."

Einbezogen in diese Menge an Geräten sind Produktionsanlagen, die zunehmend miteinander vernetzt werden. Das Thema "Industrie 4.0Industrie 4.0" als Teilbereich des Internets der Dinge, gerade in Zusammenhang mit Security-Fragen, steht noch ganz am Anfang und ist sicher noch kein Megatrend für 2015, sollte von Anwendern, Herstellern und Betreibern aber im Auge behalten werden. Alles zu Industrie 4.0 auf CIO.de

Mobil und sicher?!

In der bereits erwähnten Techconsult-Studie "Security-Bilanz Deutschland" wird dem Thema Mobile Security als der Bereich der IT-Sicherheit beschrieben, in den deutsche Anwender 2015 besonders viel investieren wollen.

Die Notwendigkeit, mobile Geräte abzusichern, werde weiterhin schneller wachsen, als Unternehmen dies kontrollieren könnten, prognostiziert unter anderem der israelische Security-Spezialist Check Point. Er untermauert dies mit den Ergebnissen einer eigenen Befragung von 700 Unternehmen weltweit: Demnach hatten 42 Prozent der Befragten im Jahr 2014 mobile Sicherheitsvorfälle zu beklagen, deren Korrektur mehr als 250.000 Dollar gekostet hat - 82 Prozent der befragten Anwender erwarteten eine Zunahme der Vorfälle im neuen Jahr.

Ähnlich sehen das Björn Haan und Olaf Siemens vom TÜV Rheinland i-sec. In ihrer Vorschau auf 2015 schreiben sie: "Mobile Plattformen wie Telefone und TabletsTablets werden künftig häufiger Sicherheits- und Privacy-Probleme aufwerfen und das teilweise bedingt durch ihr Design." Mobilgeräte sind letztlich nicht aus Sicherheitsgründen heraus entstanden, sondern vielmehr aus Gründen der Bequemlichkeit und Bedienbarkeit. Alles zu Tablets auf CIO.de

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