Akkus bleiben ein Problem

Die Smartphone-Trends für 2012

03.12.2011
Von Jared Newman und
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.

Sprachsteuerung statt Tastatureingabe

Smartphone-Steuerung per Spracheingabe gibt es zwar schon seit Jahren, Apple hat mit der Siri-Lösung die Diskussion aber neu angefacht. Aktuelle Sprachsteuerungen arbeiten Off-Board, sprich, die größte Arbeit wird in Cloud-basierten Lösungen im Internet erledigt. Das hat den großen Vorteil, dass die Systeme deutlich schneller dazulernen können. Jede Spracheingabe kann analysiert werden und verbessert das komplette System.

Siri - Sprachsteuerung à la Apple.
Siri - Sprachsteuerung à la Apple.

Allerdings gibt es auch Nachteile: Wer beispielsweise einmal Siri in einem Restaurant vorgeführt hat, der merkt schnell, dass die Dienste nur schlecht zwischen der Stimme ihres Besitzer und allen anderen Stimmen im Hintergrund unterscheiden kann. Das kann man mit zusätzlichen Mikrofonen zwar teilweise kompensieren, dadurch werden die Kosten aber in die Höhe getrieben.

Bis sich Smartphones, Tablets und Co also à la Star Trek per Sprache steuern lassen (und das nicht nur im Einzelbüro, sondern auch in der Öffentlichkeit), wird es noch einige Zeit dauern. Vielleicht ist Siri aber der Anstoß, den die IndustrieIndustrie benötigt. Top-Firmen der Branche Industrie

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