Studie von PwC

Die Top 10 Prioritäten beim Outsourcing

Bettina Dobe ist Journalistin in München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media- sowie Gesundheitsthemen spezialisiert. 

Nicht immer läuft OutsourcingOutsourcing an verschiedene Dienstleister reibungslos ab. Die Befragten zeigten sich vor allem mit dem ReportingReporting der Anbieter nicht zufrieden: Sie klagten darüber, dass Berichte nicht nachvollziehbar, unregelmäßig und unzweckmäßig seien. Daran hat sich auch im Vergleich zur vorhergehenden Studie wenig geändert. "In erster Linie schafft es Unzufriedenheit, Misstrauen und gegebenenfalls Streitigkeiten über SLA-Erfüllung und somit über die Verrechnung", so Hild von PwC. Alles zu Outsourcing auf CIO.de Alles zu Reporting auf CIO.de

Mehr Kommunikation erwünscht

Bei der Wahl des Dienstleisters achten Unternehmen eher auf Qualität als auf den Preis.
Bei der Wahl des Dienstleisters achten Unternehmen eher auf Qualität als auf den Preis.
Foto: PwC

Über ein Drittel der Befragten hätten sich mehr Kommunikation gewünscht. Und mehr als jedes zweite Unternehmen wünscht sich mehr Einfluss auf das Personal des Dienstleisters und will enger zusammenarbeiten. Grundsätzlich sind die Kunden aber zufrieden, das zeigt die Studie: 80 Prozent hatten am Preis-Leistungsverhältnis nichts auszusetzen. Damit widerlegen die Analysten von PwC das Bild vom unzufriedenen Kunden im Outsourcing-Bereich.

Nicht alles wird an Externe vergeben: Während "Commodity Services", etwa der Netzbetrieb, häufig ausgelagert werden, scheuen sich Unternehmen, ihre spezifischen Anwendungen an Dienstleister zu vergeben. Die sensibleren Dienste bleiben daher häufig im Unternehmen.

Sourcing-Trends

Einige Sourcing-Trends zeichnen sich ab: Bis noch vor kurzem wurden die Laufzeiten der Verträge immer kürzer. "Der Trend stagniert", stellt Studienleiter Hild fest. PwC rechnet zudem mit einem Zuwachs von vier Prozent über die nächsten zwei Jahre. Dazu passend erhöhen Unternehmen Budgets für Sourcing leicht. Für ihre ProjekteProjekte wollen die Kunden in Zukunft mehr Unterstützung von außen holen, auch wenn einzelne Service-Leistungen wieder von den Unternehmen selbst erbracht werden. Alles zu Projekte auf CIO.de

Die Cloud sehen laut Studie viele Unternehmen als gute IT-Sourcing-Möglichkeit, sie erhoffen sich geringere Kosten und mehr technischen und finanzielle Flexibilität. Etwa die Hälfte arbeitet schon mit Cloud ComputingCloud Computing, weitere 18 Prozent planen, sie einzuführen. Trotzdem lehnt mehr als ein Drittel es ab, mit der Cloud zu arbeiten. Fast alle Befragten sind sich einig: Die Cloud ist auf jeden Fall eine starke Konkurrenz zu den klassischen IT-Sourcing Anbietern und wird sich auf dem Markt etablieren. Aber dass sie externe Dienstleister vollständig ablöst, daran glauben nur wenige.
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