Porsche, Audi, Google

Die Top-Arbeitgeber der Young Professionals

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Auch bei den Unternehmensberatungen gibt es Überschneidungen: Die Boston Consulting Group (Schnitt: Rang drei, High Potentials: Rang eins) und McKinsey (Schnitt: Platz sechs, Elite: Platz zwei) gelten als interessant für einen Job. Die High Potentials haben außerdem Bain & Company auf der Liste (Rang sechs).

Noch etwas ist auffällig: Die High Potentials zeigen sich entschiedener als der Durchschnitt. So nimmt die Boston Consulting Group mit 18,2 Prozent der Stimmen eine deutliche Spitzenposition ein. Der letzte Kandidat der Top Ten, die Deutsche Bank, erreicht 6,8 Prozent der Stimmen. In der allgemeinen Gruppe sind die Prioritäten weit weniger klar verteilt: Zwischen Nummer Eins, Porsche mit 8,3 Prozent der Stimmen, und Schlusslicht Siemens mit 5,6 Prozent, liegen nur 2,7 Prozentpunkte Differenz.

Elite von der Finanzkrise unbeeindruckt

Die Studienautoren interpretieren die Ergebnisse dahingehend, dass sich High Potentials von der Finanzkrise weniger verunsichern lassen als der Rest der Young Professionals. "Sie sind sich darüber bewusst, auf Grund ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse schnell neue Arbeitgeber von sich zu überzeugen", schreibt Trendence.

Schließlich wollten die Studienautoren wissen, wieviel die Yuppies arbeiten und was sie verdienen. Dazu sind nur die allgemeinen Zahlen angegeben. Demnach arbeiten die Befragten im Schnitt 48 Stunden pro Woche und verdienen 56.612 Euro pro Jahr. Dabei zeigt sich auch in der jungen Generationen noch ein Geschlechtergefälle: Männer erhalten im Schnitt 62.879 Euro im Jahr, Frauen mit 48.077 Euro deutlich weniger.

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