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Die Top IT-Trends für CIOs 2017 von PAC

Christophe Châlons ist Group Chief Analyst beim Beratungshaus PAC – a teknowlogy Group company in München. Sein Schwerpunkt liegt auf Themen wie Methodologie, Quality-Management und multi-nationale Projekte.


Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei PAC – a teknowlogy Group company in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.

Der Grund dafür ist einfach, aber bedeutsam: PaaS bietet ihnen Zugang zu standardisierten Infrastrukturleistungen und Entwicklungsplattformen, kombiniert mit der Möglichkeit, diese Standardleistungen um individuelle Erweiterungen zu ergänzen. Denn eines ist klar: Mit reinen Standards fällt es jedem schwer, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Um in dem sich schnellen entwickelnden Markt für digitale Geschäftsmodelle, Smart Services oder für Leistungen rund um das Internet der Dinge vom Wettbewerb abheben zu können, sind sehr spezielle, innovative und einzigartige Ideen und Lösungen nötig.

Dafür werden Entwicklungsvorhaben auf Basis von standardisierten und auf Effizienz getrimmten Plattformen gestartet. In diesem Markt tummeln sich immer mehr Anbieter unterschiedlicher Herkunft: Da wären zum einen die bereits zuvor genannten Cloud Spezialisten, zum anderen sind es die traditionelle Softwareanbieter (wie SAPSAP), System Integratoren (wie Accenture) aber IT-fremde IT-Unternehmen (wie SiemensSiemens oder GE). Top-500-Firmenprofil für Siemens Alles zu SAP auf CIO.de

3. Digitalisierung

Ziel der agilen Entwicklungsvorhaben sind in den meisten Fällen Projekte rund um die Digitalisierung. Das Thema wird die Branche im kommenden Jahr mehr denn je begleiten. Schon heute ist sichtbar, dass die Aktivitäten in den Anwenderunternehmen konkreter werden. Das PAC Innovation Register listet beispielsweise bereits über 300 konkrete Anwendungsfälle zur digitalen Transformation auf.

Dabei unterscheidet PAC zwei generelle Strömungen: Das Customer Experience (CX) umfasst eine zeitgemäße und innovative Begleitung und Ansprache der Kunden. Das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) wiederum erweitert die reale Welt um Intelligenz, Sensorik und Connectivity.

Generell geht es in den kommenden Jahren in Sachen Digitalisierung darum, zahlreiche (oder sogar unzählige) neue Ideen zu entwickeln und zu testen, dabei aber zugleich auch Augenmaß zu wahren. Einerseits können einzelne Ideen und Konzepte einer Firma ermöglichen, sich gegen den zunehmenden Wettbewerb zu erwehren und sogar ihre Entwicklung zu beflügeln; andererseits überfordern viele dieser Ideen sowohl die eigene Fähigkeit als auch die Kundenbereitschaft.

Erkennbar ist dabei eine wachsende Sensibilität der Kunden gegenüber dem übermäßigen Datensammeln und der lästigen (weil zu zahlreichen) Marketing- und Vertriebsansätze. Der Appell zum Maßhalten gilt auch im innerbetrieblichen Umfeld. Digitalisierung betrifft Mitarbeiter und Partner und nötigt ihnen ein großes Maß an Veränderungen ab. Ein sorgfältiges Change Management sollte also Bestandteil eines jeden Digitalisierungsprojekts sein.

4. Customer Experience und Digital Workplace

Customer Experience ist für deutsche Unternehmen zwingend notwendig, um im digitalen Wettbewerb Schritt zu halten. Bei genauer Betrachtung zeigt sich aber, dass viele der digitalen Initiativen, die bislang gestartet wurden, nur begrenzt in der Lage sind, die Kundenerfahrung nachhaltig zu verbessern, weil nur die Fassade an der Kundenschnittstelle verschönert wurde. Der Anspruch darf sich nicht auf kurzfristige "Aha"-Erlebnisse und "Me too"-Projekte begrenzen. Ziel sollte eine nachhaltige Begeisterung der Kunden an jedem Kontaktpunkt sein.

Und dazu müssen Unternehmen ihr Fundament erneuern - also ihre Backend-Prozesse digitalisieren sowie einen Wandel in der Unternehmenskultur initiieren, aber auch ihre Arbeitsumgebungen modernisieren. Denn den Unterschied im Wettbewerb machen - gerade mit Blick auf die Customer Experience - schlussendlich die Mitarbeiter aus. Sie müssen den Wandel mittragen und auch nach außen verkörpern, die richtigen Schlüsse aus den Analysen ziehen und in Innovationen umsetzen.

Dazu bedarf es moderner, nutzerzentrierter Arbeitsumgebungen. Um eine User Experience inklusive hoher Kosteneffizienz und Sicherheit zu schaffen, sollte dem Digital Workplace ein ganzheitliches Design- und Service-Konzept zugrunde liegen. Das fordert wiederum vom CIO, neue Wege bei den Themen Betrieb, Management und Support der Arbeitsumgebungen zu gehen.

5. Internet der Dinge (IoT, Internet of Things)

Geht es um die konkrete Ausgestaltung der Digitalisierung, spielt das Internet der Dinge eine bedeutsame Rolle. Ein wesentliches IoT-Merkmal ist seine intensive Branchenausprägung, besser gesagt anwendungsbezogene Ausprägung: Themen wie Industrie 4.0Industrie 4.0, Connected CarConnected Car, Smart Energy oder Smart Health sind oftmals nicht mehr auf einzelne Industriezweige zu begrenzen. Das Internet der Dinge wirbelt die Ökosysteme und Wettbewerbssituation in fast allen Branchen kräftig durcheinander, ohne dass schon jetzt im Detail erkennbar ist, wohin die Neuerung führen. Alles zu Connected Car auf CIO.de Alles zu Industrie 4.0 auf CIO.de

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