Bitkom- und IDC-Prognosen

Die Top-Technologien 2010

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Cloud Computing bleibt Strategiethema Nummer Eins

"Neu auf den Markt kommende Cloud Services in Unternehmensqualität sind das gemeinsame Thema in diesem Bereich", heißt es in der Vorhersage von IDC. Dabei werde es bei den Cloud-Applikationsplattformen - "dem für die nächsten 20 Jahre strategisch wichtigsten Teil des Cloud Computings" - zu einem harten Kampf im Markt kommen. Auch für öffentliche Cloud-Services, private Clouds, Cloud-Appliances und hybride Cloud-Management-Tools ergäben sich gute Chancen.

Nach Einschätzung von IDC werden beim Umbau der Branche mobile Endgeräte eine ebenso große Rolle spielen, weil sie immer stärker mit den Desktop-PCs um den Platz als primäre Client-Plattform rängen. Bis zum Jahresende, so die IDC-Prognose, werden über eine Milliarde Mobilgeräte Zugang zum Internet haben. Insbesondere die steigende Beliebtheit von SmartphonesSmartphones und die Markteinführung des iPad-Tablet-Computers von Apple würden diese Zahl nach oben treiben. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Die wachsende Anzahl an mobilen Geräten wiederum wird zu einer explosionsartigen Zunahme an mobilen Applikationen führen, erwartet IDC: "Die Menge der iPhone Apps verdreifacht sich auf 300.000, AndroidAndroid Apps steigen um das Fünffache oder sogar mehr". Im Netbook-Markt zeichne sich dasselbe Phänomen ab. Neu auf den Markt kommende Software-Ökosysteme führten zu optimierter Performance und Nutzbarkeit dieser beliebten Geräte. Alles zu Android auf CIO.de

Die Verbreitung von Cloud Services, die explosionsartige Zunahme an mobilen Endgeräten und mobilen Applikationen, die steigende Beliebtheit von Video-Applikationen… - all das stellt IDC zufolge immer höhere Ansprüche an die öffentlichen Netze.

Die Analysten gehen davon aus, dass die Marktteilnehmer ihre Migration auf konvergente IP-Plattformen vorantreiben, verstärkt Managed Services anbieten und ihre Plattformen für die Serviceerbringung und ihre Geschäftsmodelle umgestalten werden. Das Ziel sei es, die zunehmenden Chancen zu nutzen, die sich aus dem Massenmarkt, der Anzahl an angeschlossenen Geräten und im M2M-Bereich (Machine-to-Machine), also dem automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten, ergeben.

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