Public IT


Deutschlands E-Government-Angebot

Digitaler Weg zu Behörden soll kürzer werden

05.10.2017
Der Behördenbesuch per Mausklick oder künftig gar per Sprachsteuerung soll viel einfacher werden. Bund und Länder legten am Donnerstag die Grundlage für einen Portalverbund im Internet.
Für einen Schub an E-Government-Angeboten sollen Standards helfen.
Für einen Schub an E-Government-Angeboten sollen Standards helfen.
Foto: Thomas Cloer

So soll es in einigen Jahren möglich sein, in nur einem Internetportal Anträge etwa auf einen neuen Personalausweis oder auf Kindergeld zu stellen, egal welche Behörde in Bund, Land oder Kommune zuständig ist.

Die dafür notwendigen Grundprinzipien für die technische Architektur wurden bei einer Tagung des sogenannten IT-Planungsrates in Potsdam beschlossen, wie die Vorsitzende, Brandenburgs Innenstaatssekretärin Katrin Lange, mitteilte. Bisherige Verwaltungsportale sollen dazu - unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen - verknüpft werden. Bund und Länder hatten sich in dem Gremium zusammengeschlossen, der Vorsitz liegt dieses Jahr im Land Brandenburg.

E-Government-Angebote in Deutschland

"Wir sind bei der Digitalisierung noch hinter Italien", sagte Lange. Untersuchungen zufolge nutzten erst 45 Prozent der Menschen in Deutschland E-Government-AngeboteE-Government-Angebote, in Österreich seien es dagegen 74 Prozent. Ein Problem sei, dass die verschiedenen Behörden in Deutschland unterschiedlich weit seien. Eine zentrale Lösung komme aber auch nicht in Frage. "Wir können nicht überall neu anfangen." Daher sollen Standards helfen, um den Austausch zu vereinfachen. (dpa/rs) Alles zu Public IT auf CIO.de

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