Was Cyber-Kriminelle so verlangen

Eine Million E-Mail-Adressen für 30 Euro

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Die Fachleute von G Data jedenfalls finden den Begriff "Hacker" mittlerweile viel zu harmlos. Das klinge nach Jugendlichen, die aus Spaß und technischem Interesse im Netz unterwegs sind. Heute gehe es um Verbrecher mit technischem Wissen, die sich nicht von gewöhnlichen Kriminellen unterscheiden. Es sei eine Schattenwirtschaft mit Herstellern, Händlern und Dienstleistern entstanden.

Cyber-Kriminelle professionalisieren sich

Plattformen dieser Szene sind meist Diskussionsforen, die sich um Botnetze, Datendiebstahl etc. drehen. Die direkte Kommunikation zwecks HandelHandel oder Tauschgeschäft läuft in der Regel über Instant Messaging-Dienste. Top-Firmen der Branche Handel

Nach den Beobachtungen von G Data geben manche Anbieter sogar eine Garantie auf die Funktionalität ihrer Waren. Wenn etwa ein Satz Kreditkartendaten nicht funktioniert, kann der Käufer reklamieren und bekommt sein Geld zurück. Das zeige deutlich, wie professionell die Betrüger arbeiten, so G Data.

Der komplette Erfahrungsbericht unter dem Titel "G Data Whitepaper 2009" kann auf der Website des Bochumer Herstellers heruntergeladen werden. Er kostet nichts bis auf ein paar Gruselschauer.

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