IoT-Anwendungen

Eine operative Plattform für das Internet der Dinge

20.07.2020
Anzeige  Mit der Ankunft von 5G werden wir eine explosive Zunahme der vernetzten Geräte erleben. Auch sie brauchen sie eine betriebliche Basis, die ihre Informationen zusammenführt und daraus sinnvolle Services orchestriert.

Erst kam die Verbindung von PCs mit dem Internet, dann das Smartphone, nun kommt die Vernetzung der "Dinge". Mit jeder neuen Geräteklasse ist die Anzahl der Netzknoten dramatisch gestiegen. Das Internet der Dinge (IoT) misst bereits heute rund 30 Milliarden Geräte – vom Kühlschrank zuhause bis zur intelligenten Pumpe im Kraftwerk – und steht noch ganz am Anfang.

IoT-Geräte brauchen eine gemeinsame Betriebsbasis, um die Synergien zu nutzen, die sich aus ihrem Zusammenspiel ergeben können.
IoT-Geräte brauchen eine gemeinsame Betriebsbasis, um die Synergien zu nutzen, die sich aus ihrem Zusammenspiel ergeben können.
Foto: TippaPatt - shutterstock.com

Wenn es dabei ein Problem gibt, dann ist es weniger die hohe Anzahl der Geräte oder das erwartete exponentielle Wachstum. Vielmehr ist es die Tatsache, dass jedes dieser Geräte auf seine eigene Weise etwas anderes tut. "IoT-Geräte existieren überwiegend in Silos", sagt Ralf Schnell, Senior Platform Evangelist bei ServiceNow. "Spülmaschine, Türöffner, Lichtschalter oder Steckdosen in einem Smart-Home-Szenario sind jeweils von einem anderen Hersteller und haben jeweils andere Apps für deren Steuerung." Damit sei aber jedes dieser Geräte nur für sich alleine "smart".

Das allerdings limitiert grundlegend sowohl die Effizienz des Betriebs als auch die Komplexität und Qualität der IoT-basierten Services. Wenn ein Unternehmen verschiedene IoT-Geräteklassen als Teil seiner Services betreibt, kann es sie zunächst nicht übergreifend vernetzen und intelligent verwalten, denn die Geräte kommunizieren erstmal nicht untereinander. "Die Silos machen es unmöglich, dies effizient und proaktiv zu tun", sagt Ralf Schnell. Es existieren einfach zu viele Daten in zu vielen unterschiedlichen Datentöpfen. Wenn hingegen IoT-Geräte miteinander vernetzt werden, lassen sich Dienstleistungen orchestrieren, die um einiges vielschichtiger und komplexer sind als das, was das einzelne Gerät leisten kann.

"Wenn ich dann diese Strukturen intelligent und proaktiv verwalte, mit hoher Zuverlässigkeit und kosteneffizient betreiben kann und Ausfälle vermeiden kann, dann ist das qualitativ ein sehr hochwertiger Service, der sich gut vermarkten lässt, weil er eine hohe Kundenzufriedenheit und -akzeptanz erfahren wird", sagt Schnell. Es brauche eine gemeinsame Betriebsbasis, um die Synergien zu nutzen, die sich aus dem Zusammenspiel zwischen den verschiedenen IoT-Geräteklassen ergeben können.

ServiceNow sieht die eigene Now Platform als bestens für diese Aufgabe positioniert, hat in den letzten Jahren die Entwicklung für diese Bereich intensiviert und kann inzwischen mehrere größere Pilotprojekte für sein neues Produkt "IoT Connected Operations" vorweisen. Dreamworld beispielsweise ist ein Vergnügungspark, der die Kühlung seiner Lebensmittel über IoT überwachen lässt, von der Verwaltung der Sensoren über die lückenlose Dokumentation bis hin zur Wartung der Geräte. Mehr dazu in diesem Video.

Neugierig? Hier erhalten Sie einen Einblick in ServiceNow Connected Operations

Zur Startseite