IT als Weg aus der Krise

Einzelhandel: Mit SOA soll die Kasse klingeln

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Nach den Erfahrungen der Marktforscher schlagen sich Angebote wie die Self-Checkout-Kasse positiv im Ergebnis zu Buche, wenn einige Punkte beachtet werden. So ist es wichtig, dass die Technik-Skeptiker unter den Kunden einen Angestellten als Ansprechpartner vorfinden und dass alle technischen Services ganz genau erklärt sind. Die Angestellten müssen ausreichend geschult werden.

Konkret müssen folgende Fragen durchdacht werden:

  • Welche Menge an Ware muss die Self-Checkout-Kasse bewältigen?

  • Erkennt sie biometrische Merkmale?

  • Wie viele Angestellte müssen das System betreuen?

  • Wie hoch sind die Ausfallzeiten?

  • Liefert der Anbieter nur Lösungen für die Checkout-Kasse oder auch für andere Technologien, die am POS eingesetzt werden?

  • Kommt der Anbieter in alle Regionen, in denen Check-Out-Kassen eingesetzt werden sollen?

Allerdings: Wie die Studie aufzeigt, sehen sich progressive Filialleiter dabei je nach Branche unterschiedlichen internen Widerständen ausgesetzt. So erklärt fast jeder Dritte (31 Prozent) unter den Mode-Händlern (GMAs), die Führungsriege seines Unternehmens habe wenig Verständnis für Service-Points im Kassenbereich. Von den Konsumgüterhändlern (FMCGs) berichten das nur sechs Prozent.

SOA für Handelsunternehmen prädestiniert

Was den zweiten Optimierungsbereich betrifft – die IT innerhalb der Unternehmen – sprechen sich die Analysten für service-orientierte Architekturen (SOA) aus. Ihre Erfahrung: Kein Anbieter kann alle Erfordernisse eines Handelskonzerns abdecken. Zugleich gehe viel Geld durch den Kauf von nahezu identischen Applikationen - jeweils für Filialen, E-Commerce und die Infrastruktur - von verschiedenen Anbietern verloren.

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