Anbieter bewerben Standard für Records Management

Ende Juni kommt Euro-Sox, ob mit oder ohne MoReq

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Ulrich Kampffmeyer, Chef der Unternehmensberatung Project Consult, versteht unter Records Management virtuelle Akten, elektronische Archivierung, Dokumenten-Management, Vorgangsbearbeitung oder Schriftgutverwaltung.
Ulrich Kampffmeyer, Chef der Unternehmensberatung Project Consult, versteht unter Records Management virtuelle Akten, elektronische Archivierung, Dokumenten-Management, Vorgangsbearbeitung oder Schriftgutverwaltung.

Zugleich räumt Ulrich Kampffmeyer, Chef der Unternehmensberatung Project Consult und Mitglied im Herausgeberbeirat für MoReq2, ein, dass das Thema Records Management in Deutschland "bisher nicht aufgegriffen wurde". Kampffmeyer versteht unter Records Management virtuelle Akten, elektronische Archivierung, Dokumenten-Management, Vorgangsbearbeitung oder Schriftgutverwaltung. "Zumindest wurde der Begriff in der deutschen Übersetzung ISO-Norm 15489 mit ,Schriftgutverwaltung’ übersetzt", erklärt er.

Auf der Website MoReq2.de wird der unverbindliche Standard zum Beispiel mit den Worten angepriesen: "MoReq ist die wichtigste Spezifikation für elektronisches Dokumenten- und Records-Management in Europa."

Der Verband überlegt noch

Immerhin: Der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI), in dem nach eigenen Angaben die Mehrheit der Enterprise Content- Management (ECMECM)- und Dokumenten-Management-Systeme (DMS)-Anbieter zusammengeschlossen ist, will das Thema MoReq2 dieser Tage auf seiner Mitgliederversammlung diskutieren. Alles zu ECM auf CIO.de

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