Firmen steigern Budgets

ERP als Retter in der Wirtschaftskrise

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Vorhaben in Sachen ERP 2008.
Die Vorhaben in Sachen ERP 2008.

Die Analysten wollten wissen, welche Pläne in Sachen ERP konkret anstehen. Ein Blick auf die Antworten zeigt, wie stark das vom Geld abhängt. Wer über steigende Budgets verfügt, will die Software vor allem in andere Anwendungen integrieren (53 Prozent) oder auf andere Applikationen ausweiten (47 Prozent). Wo das Budget stagniert, lauten die Prioritäten genau umgekehrt.

Außerdem setzen die CIOs, die nicht mit mehr Geld rechnen dürfen, eher auf Upgrades (35 Prozent) oder das Öffnen ihres ERP-Systems für mehr Nutzer (34 Prozent).

Dagegen steht das Customizing von ERP-Lösungen nur bei 18 Prozent (Firmen mit steigenden Budgets) beziehungsweise zwölf Prozent (stagnierende Etats) auf der Liste.

SAP liegt vorn, Oracle dicht dahinter

Die Analysten haben außerdem erfragt, welche Anbieter in den Unternehmen zum Zug kommen. Dabei hat SAPSAP mit 410 Nennungen (bei 3.093 Studienteilnehmern) die Nase vorn. OracleOracle kommt auf 394 stimmen, wobei die direkten Nennungen und die Angaben Peoplesoft und JD Edwards zusammengefasst sind. Alles zu Oracle auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Der Rest zergliedert sich zwischen Infor, Adonix, Exact, Epicor, IFS, IQMS, Lawson, MicrosoftMicrosoft, Netsuite, Plexus Systems, QAD, Sage Software und anderen Anbietern. Alles zu Microsoft auf CIO.de

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