Enterprise Resource Planning

ERP in Zeiten der Digitalisierung

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Mit der Digitalisierung steigen die Anforderungen an das Enterprise Resource Planning (ERP). Wer seine Systeme auf Vordermann bringen möchte, muss den richtigen Plan dafür haben und das Ganze strategisch angehen.
Systeme für das Enterprise Resource Planning (ERP) bilden nach wie vor das Herzstück in der IT vieler Unternehmen.
Systeme für das Enterprise Resource Planning (ERP) bilden nach wie vor das Herzstück in der IT vieler Unternehmen.
Foto: Mathias Rosenthal - shutterstock.com

Erfolg und Misserfolg hängen oft maßgeblich daran, wie gut oder schlecht die ERP-Applikationen funktionieren. Schließlich bilden sie die Schaltzentrale für fast alle Kernfunktionen rund um Finanzverwaltung, Kunden-Management, Produktionsplanung, Logistik sowie die Verwaltung und Steuerung sämtlicher wichtiger Ress­ourcen im Unternehmen. Läuft dieser Softwaremotor nicht rund, gerät auch der Geschäftsbetrieb schnell ins Stocken.

Gerade in großen Konzernen sind Heerscharen von Controllern, Account-Managern und Analysten damit beschäftigt, Klarheit in allen finanziellen Dingen des Unternehmens zu schaffen - um Investoren zufriedenzustellen, Steuern und Abgaben pünktlich und richtig zu begleichen und überhaupt alle finanziellen Reglements und Aufgaben zu erfüllen.

Das ist allerdings kein Selbstläufer und macht oft Schwierigkeiten. Grund sind veraltete Systeme, die mit ungenauen Daten arbeiten und entsprechend unsaubere Reports produzieren. Dabei wäre genau das die Kernaufgabe eines gut funktionierenden ERP-Systems. Denn auch wenn sich immer noch viele Entscheider auf ihr Bauchgefühl verlassen, wirklich fundierte Entscheidungen lassen sich nur auf Basis korrekter Finanzdaten treffen. Was also erwarten die Finanz-Manager von ihren Systemen?

Flexibilität: ERP-Applikationen müssen beispielsweise mit der wachsenden Komplexität innerhalb der Firmenstrukturen mithalten können. Gerade im Zuge von Akquisitionen beziehungsweise Veränderungen im Geschäftsmodell kann es passieren, dass ein älteres ERP-System mit einem Mal nicht mehr zur veränderten Si­tuation des Unternehmens passt.

"Der frühere Ansatz in Sachen ERPERP sah so aus, dass man feste Prozesse in Unternehmen in Software gepresst hat", erläutert Keith Mattioli, Analyst von KPMG. Das habe über viele Jahre hinweg funktioniert. Doch nun verändere sich die Welt. Diese fest im ERP zementierten Prozesse funktionierten nicht mehr ohne zusätzliche ergänzende Prozesse, die darum herumgestrickt werden müssten. Alles zu ERP auf CIO.de