CIOs über Web 2.0

Es darf nur nicht Facebook sein

11.02.2010
Von Nicolas Zeitler

Bei Rheinmetall bloggen die Sekretärinnen

Bei der Podiumsdiskussion auf den Hamburger IT-Strategietagen 2010 (v.l.n.r.) Horst Ellermann, CIO Chefredakteur, Thomas Endres, CIO der Lufthansa, Jürgen Burger, CIO bei Hellmann Worldwide Logistics, leicht verdeckt Markus Bentele, CIO der Rheinmetall AG und Helmut Krcmar von der TU München.
Bei der Podiumsdiskussion auf den Hamburger IT-Strategietagen 2010 (v.l.n.r.) Horst Ellermann, CIO Chefredakteur, Thomas Endres, CIO der Lufthansa, Jürgen Burger, CIO bei Hellmann Worldwide Logistics, leicht verdeckt Markus Bentele, CIO der Rheinmetall AG und Helmut Krcmar von der TU München.

„Wir sollten uns von der Mär verabschieden, die Mitarbeiter seien unmündig und freizeitorientiert und nutzen Firmeninstrumente für Privatzwecke“, meinte auch Markus Bentele. Rheinmetall erlaube allen Mitarbeitern, unkontrolliert Nachrichten ins Intranet einzustellen. „In acht Jahren mussten wir nur drei Mal eingreifen, und das auch nur, weil in diesen Fällen die Technik nicht verstanden wurde“, berichtete er. Web 2.0 habe in seinem Unternehmen auch ganz überraschende positive Neuerungen hervorgebracht wie Sekretärinnen-Blogs und –Communities.

Verändern könnte Web 2.0 die Führungskultur, meinte Jürgen Burger. Die Informationsdichte beim einzelnen Mitarbeiter werde dadurch viel höher. Dieselben Informationen müsse eine Führungskraft natürlich auch haben. Entscheidend für gute FührungFührung werde vor diesem Hintergrund allerdings die Interpretation der Informationen werden. Alles zu Führung auf CIO.de

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