E-Commerce

EU-Parlament stimmt für mehr Verbraucherschutz beim Online-Shopping

14.11.2017
Verbraucher sollen in der EU künftig besser vor Betrug beim Einkauf im Internet geschützt werden. Dafür bekommen die nationalen Behörden bessere Möglichkeiten, um Verstöße gegen Verbraucherschutzgesetze aufzudecken.
Mit den neuen Regelungen will die EU das Vertrauen der Bürger in den E-Commerce stärken.
Mit den neuen Regelungen will die EU das Vertrauen der Bürger in den E-Commerce stärken.
Foto: A. and I. Kruk - shutterstock.com

Das EU-Parlament stimmte am Dienstag mit breiter Mehrheit in Straßburg für mehr Verbraucherschutz beim Online-Shopping. Die Mitgliedstaaten müssen nun noch ihr Einverständnis geben, informell haben sie dies aber bereits getan.

Verbraucherschutzbehörden werden damit eine Reihe von Befugnissen an die Hand gegeben - etwa anonyme Testkäufe oder die Anzeige einer ausdrücklichen Warnung vor einer rechtswidrigen Praxis. Gemeint sind etwa hinter günstigen Lockangeboten versteckte langfristige Abonnements oder Preise abhängig vom Heimatland des Verbrauchers.

Über ein Warnsystem sollen sich die EU-Länder künftig gegenseitig auf Firmen hinweisen, die im Verdacht stehen. Die nationalen Behörden sollen sich untereinander auch bei Ermittlungen helfen, um zu klären, ob tatsächlich Verstöße vorliegen, ob sie weit verbreitet sind oder die gesamte EU betreffen. (dpa/ib)

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