Finanzbranche bei Standardisierung führend

Firmen setzen bei Handhelds auf Security Policies

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Security Policies im Kommen

In der Folge schätzen Firmen eine einheitliche SecuritySecurity Policy höher an als noch im Vorjahr: Hatten 2004 39 Prozent der Studienteilnehmer die Frage nach dem Vorhandensein einer einheitlichen Sicherheitspolicy bejaht, sind es 2005 46 Prozent. Allerdings geben sieben Prozent an, über diesen Punkt nicht informiert zu sein. Alles zu Security auf CIO.de

Führend mit 80 Prozent erweist sich die Finanzbranche bei der Vereinheitlichung der Security Policy. Mit deutlichem Abstand folgen Industrieunternehmen (47 Prozent) und Dienstleister (46 Prozent) vor dem HandelHandel (40 Prozent) und der öffentlichen Verwaltung (35 Prozent). Top-Firmen der Branche Handel

Auf die Frage, mit welchen Vorkehrungen sie sich schützen, nannten 48 Prozent der Befragten Virenscanner vor VPN Clients (47 Prozent) und Datenverschlüsselung (42 Prozent).

Welchen Stellenwert Sicherheit in ihren Unternehmen künftig spielen soll, zeigt ein Blick auf die Bereitschaft, in diesen Punkt zu investieren: Mit insgesamt 38 Prozent geben mehr als ein Drittel aller Befragten an, "in den nächsten zwölf Monaten“ dafür Geld ausgeben zu wollen. Überdurchschnittlich oft nennen das Industriefirmen (53 Prozent) und Studien-Teilnehmer aus der Finanzbranche (48 Prozent). Dabei zeigen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern größeres Engagement: 51 Prozent erklären, in Sicherheitslösungen investieren zu wollen, gegenüber 33 Prozent der kleineren Firmen.

Alle Befragten halten eine zentrale Administration zunehmend für wichtiger. Deren Bedeutung steigt mit der Zahl der verwendeten Handhelds: 2005 erklären 83 Prozent der Firmen, die mehr als 2.000 Geräte im Einsatz haben, die Möglichkeit einer zentralen Wartung oder eines Release-Managements der Handhelds und deren Einbindung in das zentrale IT-Asset-Management sei "mindestens wichtig“, im Vorjahr hatten das noch zehn Prozent weniger so gesehen. Bei den Firmen, die weniger als 20 Handhelds nutzen, stieg der Prozentsatz von 51 Prozent in 2004 auf jetzt 55 Prozent.

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