5G-Mobilfunkstandard

Freenet liebäugelt mit regionaler 5G-Netzlizenz

10.06.2018
Der Mobilfunkanbieter Freenet will bei der 2019 anstehenden Lizenzauktion für den 5G-Mobilfunkstandard in Deutschland möglicherweise mitmischen.
Mit 5G werden Anwendungen wie beispielsweise das vollautonome Fahren erst möglich.
Mit 5G werden Anwendungen wie beispielsweise das vollautonome Fahren erst möglich.
Foto: 3GPP

"Wir spielen alle denkbaren Varianten intensiv durch, und regionale Frequenzen sind dabei ein Aspekt", sagte Konzernchef Christoph Vilanek der "Börsen-Zeitung".

Service Provider hätten in den vergangenen 25 Jahren einen großen finanziellen Beitrag zum Ausbau der Netze in Deutschland geleistet. Im Zentrum all unserer Überlegungen stehe die Frage, wie diese wettbewerbliche Kraft auch bei 5G erhalten bleibe, erklärte er dem Blatt.

5G für Industrie 4.0

Die fünfte Mobilfunkgeneration soll nicht nur die Datenübertragung für die Nutzer noch schneller machen, sondern auch neue Anwendungen wie das autonome Fahren, Telemedizin oder eine vernetzte Produktion (Industrie 4.0) ermöglichen.

Die Netzagentur will Frequenzen in den Bereichen 2 und 3,6 Gigahertz vergeben. In der Vergangenheit hatten Frequenzauktionen der Bundeskasse Einnahmen in Milliardenhöhe beschert.

Union und SPD haben bei den Sondierungen für eine neue schwarz-rote Bundesregierung vereinbart, die Erlöse aus der Vergabe von UMTS- und 5G-Lizenzen zweckgebunden für den Ausbau der Gigabit-NetzeGigabit-Netze einzusetzen. (dpa/rs) Alles zu Netzwerke auf CIO.de

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