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Kundenbindung

Frosta setzt auf Blockchain und Social Media

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Tiefkühlkost-Hersteller Frosta will seine Lieferkette mit der Blockchain transparenter gestalten. Social-Media-Daten sollen Produkte besser individualisieren.
Ben Windhorst, CIO beim Tiefkühlkost-Hersteller Frosta, vergleicht die digitale Transformation mit einem Staffellauf.
Ben Windhorst, CIO beim Tiefkühlkost-Hersteller Frosta, vergleicht die digitale Transformation mit einem Staffellauf.
Foto: Frosta

Frosta will vor allem mit zwei IT-Projekten die Kundenbindung stärken. Zum einen arbeiten die Bremerhavener an einem Blockchain-SystemBlockchain-System, um Verbrauchern etwa Fangbedingungen und Stimmung eines Fischers beim Fang von Seelachsen samt Bild als weiterführende Information anzubieten. Zum anderen will das Unternehmen Informationen aus Social-Media-Kanälen systematisch auswerten und für die Entwicklung neuer Produkte nutzen, um Angebote schneller individualisieren zu können. Alles zu Blockchain auf CIO.de

Frosta verankert beide Initiativen im Rahmen seiner Digitalisierungsvorhaben. Strategische Partner sind SAPSAP und MicrosoftMicrosoft. Der Tiefkühlkost-Spezialist modernisiert dabei auch seine IT-Infrastruktur. Anfang 2019 stellte das Unternehmen sein ERP-System auf S/4HANA um und implementierte eine Cloud-Plattform. Die Bremerhavener betrachten dies als Grundlage für künftige Blockchain- und KI-Projekte (Künstliche IntelligenzKünstliche Intelligenz). Aktuell werden die Systemvoraussetzungen optimiert und in einem Proof-of-Concept getestet. Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

CIO Windhorst spricht von einem "Staffellauf"

2020 will Frosta die Cloud-basierte SAP-Lösung Success Factors implementieren. Ziel sei es, die Mitarbeiter zu schulen und über Digitalisierungsvorhaben sowie Change Management zu informieren. Das Unternehmen rekrutiert aus jedem Fachbereich so genannte Digital Transformer: Mitarbeiter, die die internen Prozesse kennen und ein fundiertes Technologieverständnis mitbringen. In einer Matrixorganisation sind 14 solcher Digital Transformer einem eigenen Office zugeteilt. Damit will die Geschäftsführung die strategische Bedeutung des Vorhabens demonstrieren. Bei Bedarf können die Transformer Kollegen aus den Fachbereichen hinzuziehen, so dass je nach Projekt bis zu 120 Mitarbeiter involviert sind.

Frosta verfolgt das Ziel, so viel wie möglich zu automatisieren. Das Unternehmen bezeichnet seine digitale Transformation als "anhaltendes Work-in-Progress". Frosta-CIO Ben WindhorstBen Windhorst spricht von einem tiefgreifenden kulturellen Wandel und sagt: "Ich vergleiche das mit einem Staffellauf. Wenn die Übergabe nicht gut ist, kann der Einzelne noch so schnell laufen, das Team wird nicht erfolgreich sein." Profil von Ben Windhorst im CIO-Netzwerk

Frosta | Blockchain und Social Media
Branche: TiefkühlkostTiefkühlkost
Produkte: S/4HANA, Success Factors, Social-Media-Analyse-Tools
Dienstleister: SAP, Microsoft
Zeitrahmen: ab 2020 (Success Factors) Top-Firmen der Branche Nahrungsmittel

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