Mobility gefährdet Work-Life-Balance

Führungskräfte immer auf Empfang

Bettina Dobe ist Journalistin in München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media- sowie Gesundheitsthemen spezialisiert. 

Was wollen Führungskräfte?

Fremdbestimmt, krank, überlastet - das wollen Manager eigentlich nicht mehr sein.
Fremdbestimmt, krank, überlastet - das wollen Manager eigentlich nicht mehr sein.
Foto: Die Führungskräfte

Die meisten wünschen sich klare Zeitfenster, in denen sie erreichbar sind. 42 Prozent sprechen sich für betriebliche Beschränkungen der Arbeitszeit aus, und knapp ein Viertel (24 Prozent) strebt eine klare Absprache mit dem direkten Vorgesetzten an. Diese Grenzen der Erreichbarkeit müssen für alle gelten, also für Entscheider und Mitarbeiter gleichermaßen. Dass der Staat erfolgreich regulierend eingreifen könne, das glaubt keiner, so die Studie.

Die Entgrenzung der Arbeit ist gefährlich. Mit einer Einschränkung der Erreichbarkeit kann man schwereren Krankheiten wie Burn-Out vorbeugen. Zudem gefährdet eine schlechte Work-Life-Balance auch die Personalsituation eines Unternehmens: Mitarbeiter sind eher dazu bereit, in ein Unternehmen zu wechseln, das mehr Ausgleich bietet.

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