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Ratschläge für CIOs

Gartner: Die Probleme bei In-Memory

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Ein Spaziergang wird der Weg zu In-Memory Computing wohl für die wenigsten CIOs. Glaubt man Gartner, werden sie mit einigen Stolpersteinen rechnen müssen. Konkret nennen die Analysten folgende:

5 Stolpersteine auf dem Weg zu In-Memory

  • In-Memory Computing verändert Anwendungslandschaft und Design-Paradigmen ("DRAM is the new disk, disk is the new tape"). Damit müssen sich Informatiker erst vertraut machen. Ihr Vertrauen hält sich aber noch in Grenzen ("Wenn die Daten In-Memory sind, woher weiß ich dann, dass die nach einem System-Crash noch da sind?")

  • Einerseits bescheinigen die Analysten In-Memory Computing wachsende Reife, andererseits stellen sie fest, wie schwierig die aktuelle Praxis aussieht: Inkonsistente Technology-Packages, funktionelle Überschneidungen und wenig Integrationsfähigkeit erschweren CIOs die Arbeit. Zudem mangelt es dem fragmentierten Herstellermarkt an Standards.

  • Es gibt zu wenig Best Practices. "Noch", schreibt Gartner optimistisch.

  • Das Entwerfen einer In-Memory-basierten Anwendungs-Infrastruktur ist eine komplexe Angelegenheit, die hohe Management- und Debugging-Fähigkeiten erfordert.

  • Gute und fähige Hersteller und Service-Provider sind nicht leicht zu finden. Das macht die Suche teuer.

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