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Gartner: Social-Media-Strategie kein CIO-Thema

Andrea König schreibt seit 2008 für CIO.de. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager. Die Arbeit als freie Autorin für verschiedene Redaktionen ist mittlerweile kein Vollzeitjob mehr - hauptberuflich arbeitet sie als PR-Beraterin bei einer Hamburger Kommunikationsagentur.
Facebook- und Twitter-Projekte gehören in die Geschäftsbereiche - nicht in die Hand der IT. Das sagt Anthony Bradley von Gartner. Wie sein Aktionsplan aussieht.
Im ersten Schritt muss man sich über das Ziel einer Social-Media-Maßnahme klar werden.
Im ersten Schritt muss man sich über das Ziel einer Social-Media-Maßnahme klar werden.
Foto: Sascha Tiebel - Fotolia.com

Wenn Gartner-Analyst Anthony Bradley seine Vorstellung von einer rationalen und realistischen Social-Media-Strategie erläutert, spielt die IT keine prominente Rolle. "Es ist nicht ideal, wenn eine Social-Media-Strategie von der IT aus gesteuert wird", sagt er in einem Webinar zum Thema.

Noch vor einem Jahr beobachtete der Analyst eine deutlich höhere Anzahl von Maßnahmen im Bereich Social MediaSocial Media, die von der IT ausgingen. Dass ihr Anteil heute geringer ist, erklärt er sich mit der wachsenden Bedeutung des Themas. Alles zu Social Media auf CIO.de

"Wenn die Überlegungen zu einer Social-Media-Strategie in der IT angesiedelt sind, denkt das Business, dass es sich hier vor allem um ein Technologiethema handelt", erläutert Bradley seinen Standpunkt. Damit das Management Social Media als Business-Thema wahrnehme, müsse es auch genau dort angesiedelt sein.

Wer im Bereich Social Media aktiv werden möchte, muss sich zu allererst überlegen, was er damit erreichen will. Erst wenn eine genaue Zielsetzung definiert und ausgearbeitet ist, kann man sich Gedanken darüber machen, mit welcher Technik man sie umsetzen möchte.

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