Android, Blackberry, Symbian

Geheime Spionage-Software auf Smartphones

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.

Der Smartphone-Besitzer kann laut einem Bericht der US-IT-Zeitschrift Wired die Spionagesoftware Carrier IQ nur dann abschalten, indem er sein Gerät rootet und das Betriebssystem ersetzt. Und selbst wenn der Smartphone-Besitzer nur über WLANWLAN mit dem Internet verbunden ist, werden alle anfallenden Daten an Carrier IQ versendet. Alles zu WLAN auf CIO.de

Magere Datenschutzbestimmungen

Trevor Eckhart erläutert seinen Fund ausführlich auf seiner Website und fordert Carrier IQ dazu auf, genauere Details über die Funktionsweise ihrer Software zu enthüllen. Außerdem bemängelt er die mageren Datenschutzbestimmungen des Herstellers, die offen lassen würden, unter wessen Datenschutzbestimmungen die gesammelten Daten stehen. "Carrier IQ, der Smartphone-Hersteller, der Mobilfunknetzbetreiber? Keiner weiß es sicher", schreibt Eckhart.

Ein Angreifer, warnt Eckhart, könnte möglicherweise eine Sicherheitslücke oder MalwareMalware nutzen, um mit allen Rechten von Carrier IQ auf das Smartphone zurückzugreifen. Dieser Angreifer könnte auf dieser Art und Weise an Massen von Informationen gelangen und der Smartphone-Besitzer hätte keinerlei Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. Alles zu Malware auf CIO.de

Abschließend fordert Trevor Eckhart, dass die Smartphone-Besitzer in der Lage sein sollten zu entscheiden, ob Carrier IQ auf ihrem Smartphone aktiv sein darf oder nicht. Und er warnt: "Eine Applikation sollte allein schon aus Sicherheitsgründen nicht so schwer zu entfernen sein, wenn sie keinen guten Zweck für den User erfüllt."

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