Experten-Ratgeber

Geniale Photoshop-Tricks

19.01.2011

Dramatik für City-Bilder

Dramatik für City-Bilder
Dramatik für City-Bilder

Der Filter „Differenz-Wolken“ kann mehr, als einen langweiligen Himmel in ein farbenprächtiges Spektakel zu verwandeln. Wenden Sie diesen Filter auf Mauerwerk an, um etwa Häuserfronten dunkel und bedrohlich wirken zu lassen oder einen stillen See in ein Feuermeer zu tauchen. Für die Farbzusammenstellung nutzt Photoshop Zufallswerte, über die Farbregler und die Buttons für Vorder- und Hintergrundfarbe können Sie jedoch die optimale Mischung definieren.

Filter kreativ einsetzen
Manchmal lässt sich ein Photoshop-Filter zu einem ganz anderen Zweck einsetzen als eigentlich vom Hersteller konzipiert. Ein passendes Beispiel dafür ist der Schärfungsfilter „Unscharf maskieren“.

Wenn Sie hier hohe Werte für „Stärke“ und „Radius“ sowie einen sehr niedrigen „Schwellenwert“ angeben, erzielen Sie anstatt einer Schärfung einen Posterisierungseffekt, der sich sehen lassen kann.

JPEG im Schnellcheck
Bereits seit mehreren Programmversionen bietet Photoshop eine Vorschau auf die JPEG-Qualität bereits beim Speichern. Dabei müssen Sie nicht einmal den Dialog „Für Web und Geräte speichern“ bemühen. Im „Speichern“- Dialog erscheint nach dem normalen Speicherdialog ein weiteres Dialogfenster namens „JPEG-Optionen“. Hier ist die Qualitätsstufe verantwortlich für die resultierende Bildqualität, mit Abstufungen von Null (geringste Bildqualität) bis Zwölf (höchste Bildqualität).

JPEG im Schnellcheck
JPEG im Schnellcheck

Eine geringere Qualität erzeugt auch eine geringere Bildgröße – aber irgendwann sind Artefakte und Blockbildungen sichtbar. Die Auswirkung der JPEG-Qualität zeigt Photoshop direkt im Bilddokumentfenster, und daneben auch die resultierende Bildgröße im Dialog. Selbst das Zoomen auf eine 1:1-Darstellung beispielsweise ist bei aktivem JPEG-Optionen-Dialog noch möglich.

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