CIO Auf- und Aussteiger


Frink verlässt Schiesser

Gerry Weber bekommt neuen IT-Vorstand



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
David Frink verlässt den Schiesser-Vorstand und wechselt zum Mai zu Gerry Weber. Auch dort wird er die Bereiche IT und Logistik verantworten. Mit der Insolvenz des Wäsche-Herstellers habe der Wechsel nichts zu tun, betont Schiesser.

David Frink verlässt Ende April die Schiesser AG. Er wechselt im Mai in den Vorstand der Gerry Weber International AG in Halle (Westfalen). Frink war bei Schiesser zuletzt als Vorstand für Supply Chain, Logistik, Eigenfertigung und IT tätig und hat unter anderem ein Sanierungskonzept vorgestellt.

IT-Vorstand Frink verlässt die Schiesser AG.
IT-Vorstand Frink verlässt die Schiesser AG.

Frink gehörte Schiesser seit 2004 an und betreute im Radolfzeller Unternehmen zunächst die Bereiche Prozesse und IT sowie später den Bereich Operations/Logistik. Seit Ende 2007 verantwortet er das operative Vorstandsressort der Schiesser AG und der Schiesser Group AG.

Bislang gibt es bei Schiesser keinen Nachfolger für Frink. In Kürze werde eine Regelung veröffentlicht, heißt es. In einer Pressemitteilung schreibt Schiesser zudem, dass Frinks Weggang in keinem Zusammenhang mit der derzeitigen Insolvenz des Unternehmens stehe. Im Gegenteil: Frink habe seinen Weggang bereits Mitte vergangenen Jahres angezeigt. Sein Wechsel war aufgrund der angespannten Lage Schiessers verschoben worden.

Bei seinem künftigen Arbeitgeber soll sich der 36-Jährige um die IT und Logistik kümmern. Diese Bereiche hat bislang Udo Hardieck betreut. Der 64-Jährige zieht sich aus Altersgründen zurück und wechselt in den Aufsichtsrat, sagt eine Sprecherin von Gerry Weber auf Anfrage. Drei Monate lang werde es eine Übergangszeit geben, in der Hardieck und Frink zusammenarbeiten.

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