SAP

Hana künftig mit Hadoop für Big Data

12.09.2013
Von Thomas Cloer
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
SAP vertreibt seine In-Memory-Datenbankplattform "Hana" künftig zusammen mit Intel Distribution Apache Hadoop und Hortonworks Data Platform.

Das kündigte der Walldorfer Konzern auf der "TechCrunch Disrupt" in San Francisco an. Mit entsprechenden Reseller-Verträgen, die auch den Support umfassen, baut SAPSAP einer Mitteilung zufolge seine bereits bestehenden Partnerschaften mit Intel und Hortonworks weiter aus. Im Rahmen seines Partnerprogramms werde SAP aber auch weiterhin sämtliche Hadoop-Distributionen von Apache zertifizieren und unterstützen, heißt es weiter. Alles zu SAP auf CIO.de

Die Konzernzentrale der SAP AG in Walldorf bei Heidelberg.
Die Konzernzentrale der SAP AG in Walldorf bei Heidelberg.
Foto: SAP

"Die Plattform von Hana und ihre Integration mit Hadoop verbinden Echtzeitinformationen mit enormen Speicherkapazitäten", kommentiert Steve Lucas, President of Platform Solutions bei der SAP. "Eines der größten aktuellen Probleme mit Big Data, nämlich fragmentierte Landschaften aus schwer zu verbindenden Lösungen, wird damit überwunden."

Im Bereich Big-Data-Lösungen stellte die SAP auch gleich die neue Anwendung "SAP Demand Signal Management" für Produktionsunternehmen vor. Diese soll den Auftakt zu einer ganzen Serie von Anwendungen für Big Data bilden, die bis Ende 2013 erscheinen. In diesem Zusammenhang hat die SAP auch die Analysesoftware "SAP Fraud Management" und die Lösung "SAP Customer Engagement Intelligence" angekündigt. Letztere beinhaltet die Analyseanwendungen "SAP Audience Discovery and Targeting", "SAP Customer Value Intelligence", "SAP Social Contact Intelligence" sowie "SAP Account Intelligence".

Darüber hinaus hat SAP eine zentrale Serviceorganisation für Data Science ins Leben gerufen, die die besten Datenspezialisten der SAP unter einem Dach zusammenführen soll. Last, but not least wurde noch der Big-Data-Wettbewerb "Data Geek Challenge" ausgelobt.

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