Cisco

Handy für das WLAN

02.06.2003

Cisco Systems kündigt an, im Juni sein erstes Telefon für Wireless Local Area Networks (WLANs) auf den deutschen Markt zu bringen. Das 7920 sendet und empfängt über die drahtlosen Zugangspunkte der Cisco-Aironet-Serie nach IEEE-Standard 802.11b. Es ist nur begrenzt kompatibel zur WLAN-Technik anderer Anbieter. Mobile Mitarbeiter in Krankenhäusern oder Warenlagern sollen das Handy zum Preis von voraussichtlich knapp 600 Euro über die dazugehörige IP-Netzstruktur von Cisco nutzen können.

Kommentare zum Artikel

Phil Anthropist

Tim Taler, ich hätte es nicht besser formulieren können. Die meisten wissen gar nicht, dass unser ständiges Wachstum für den Normalbürger mehr negative statt positive Auswirkungen hat. Aber das Konkurrenzdenken wurde uns ja gut "programmiert"...

Tim Taler

Die Menschen sind keine Arbeitssklaven wenigerWirtschaftsbosse.
Bin auch kein Freund dieser zügellosen Globalisierung, denn grade dadurch geht
es immer mehr Arbeitnehmern schlechter.
Einige sollten mal daran denken das jeder nur einmal lebt und jeder am Ende das
gleiche Schicksal hat, ob arm oder reich.
Diese Gier weniger nach einem ständigem mehr und mehr ist inzwischen nur noch abstoßend.

PsMaFi

Ja, das sollte wirklich für immer gelten, auch im Gedenken an Luther. In Deutschland zählt sowieso die Wirtschaft mehr als die Menschlichkeit untereinander und wieviel Zeit die Menschen für sich und ihre Beziehungen haben. Die Menschen sollen ein Rädchen im Stellwerk der Wirtschaft sein. Es besteht dann aber ein Defizit in den Beziehungen.

Das fängt schon beim Elterngeld an - es wird nur ausreichend für 14 Monate bezahlt, man kann das ganze noch halbieren und es auf 2 Jahre zu verteilen. Natürlich wird das Elterngeld auch von den Finanzen der Mutter berechnet, nur für die 2 Monate, die der Mann die Zeit nehmen darf, dann von ihm. Das ist eine ganz falsche Rechnerei, dies allein auf die Finanzlage der Mutter abzuwälzen, nur weil sie klar diejenige ist, die beim Kind im 1. Lebensjahr die Hauptrolle spielt. Aber warum heißt es dann eigentlich "Elterngeld"?! Meiner Meinung nach, sollten die Finanzen beider Eltern in die Berechnung genommen werden!

Mütter denken aufgrund dieser gering bezahlten Zeit nicht mehr in erster Linie an ihre Kinder, bei ihren Kindern zu sein, diese selber groß zu ziehen, sondern gehen zurück in den Job, da das Geld nicht mehr ausreicht, was dann auch stimmt, wenn der Vater des Kindes nicht entsprechend verdient. Aber das will die deutsche Wirtschaft ja gerade. Aber keiner merkt, wie dabei diese Kinder mit einem Defizit an Beziehungsfähigkeit aufgezogen werden und später belasten diese mit den daraus folgenden psychischen Störungen wieder den Vater Staat. Aber das sieht keiner und da wird das in den 60iger Jahren errungenen 3 Jahre Babyzeit (aufgrund von John Bowlby) quasi abgeschafft. Es darf zwar noch jede Mutter 3 Jahre vom Job fern bleiben, da es diese noch immer gibt, aber von der finanziellen Unterstützung her betrachtet, können das die meisten nicht bewältigen.

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