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Insourcing-Strategie

Henkel eröffnet Technologiezentrum in Indien

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Ein globales Technology Center in Bengaluru soll die internen Digitalisierungsfähigkeiten des Konsumgüterkonzerns Henkel stärken.
Von Südindien aus sollen Henkels Digitalisierungsfachleute mit ihren Kollegen aus Düsseldorf kooperieren.
Von Südindien aus sollen Henkels Digitalisierungsfachleute mit ihren Kollegen aus Düsseldorf kooperieren.
Foto: Henkel

Im sogenannten Silicon Valley Indiens, in der Stadt Bengaluru, hat Henkel ein neues Global Technology Center (GTC) eingeweiht. Der Konsumgüterhersteller aus Düsseldorf will Innovationen besser skalieren und Produkte schneller auf den Markt bringen. Das Team in Bengaluru soll mit weiteren internen Digitalisierungs-Fachleuten zusammenarbeiten. Henkel nennt hier insbesondere Teams aus Düsseldorf, Berlin und Shanghai. Das neue Center gilt als weiterer Baustein einer Insourcing-Strategie. Das Unternehmen will digitale und IT-Kompetenzen bündeln, um agiler zu werden.

"Unsere Unternehmensbereiche befinden sich in einem beispiellosen Umbruch. Neue Technologien und digitale Geschäftsmodelle verändern die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen", erklärt Michael NillesMichael Nilles, Chief Digital and Information Officer (CDIO) bei Henkel. Profil von Michael Nilles im CIO-Netzwerk

Eine Startup-Kultur soll entstehen

Leiter des neuen Zentrums im südindischen Bundesstaat Karnataka ist Mithun Kumar. "In Bengaluru haben wir Zugang zu einem dynamischen Ökosystem und zu Technologie, digitaler Infrastruktur, attraktiven Arbeitsplätzen und der Möglichkeit zur Zusammenarbeit in einem hochmodernen, agilen Umfeld", kommentiert er. Nach eigenen Worten will Kumar eine Startup-Kultur entfalten.

Die heutige Henkel AGHenkel AG & Co. KGaA mit Hauptsitz in Düsseldorf-Holthausen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 52.000 Menschen. Das Unternehmen mit Marken wie Persil oder Schwarzkopf steht auf den drei Säulen Klebstoff (Adhesive Technologies), Kosmetik/Körperpflege (Beauty Care) und Wasch-/Reinigungsmittel (Laundry & Home Care). Der Name stammt von Friedrich Karl Henkel, der die Firma 1876 gegründet hatte. Top-500-Firmenprofil für Henkel AG

Henkel | Digitalisierungs-Center
Branche: Konsumgüter
Use Case: Bündeln interner IT- und Digitalisierungsfähigkeiten
Standort: Bengaluru, Indien

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