Am Arbeitsplatz

Hohe Sicherheitsrisiken durch iGoogle, Linkedin und Co.

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.

Eher zurückhaltend sind Finanz- sowie Personalabteilungen. Auch in deutschen Unternehmen kommt der Wunsch nach mehr Web 2.0 insbesondere aus der IT-Organisation (38 Prozent), gefolgt von Vertrieb (35 Prozent) und Marketing (29 Prozent).

Internet-Sicherheit zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Parallel zur steigenden Nutzung von Web-2.0-Angeboten im Unternehmen sollten CIOs auch das Sicherheits-Management entsprechend anpassen und verbessern. Doch es klaffen eklatante Lücken zwischen vermeintlicher und tatsächlicher IT-Sicherheit beim Umgang mit Web 2.0.

Vier Fünftel der IT-Manager halten die Web-Sicherheitsstrategien ihres Unternehmens für ausreichend. 22 Prozent davon gaben an, ihre Firma sei zu 100 Prozent geschützt. 58 Prozent denken, sie haben so viel Schutz gegen Angriffe wie nötig sei. Am zufriedensten zeigten sich deutsche CIOs (86 Prozent), während IT-Leiter in den USA noch am ehesten skeptisch sind.

Nur elf Prozent aller IT-Verantwortlichen sind auch darüber besorgt, dass ihre Firma dem Thema Web-Sicherheit nur geringes Interesse entgegenbringt und es dafür sowohl an Budgets als auch an den erforderlichen personellen Ressourcen mangelt.

Beim Sicherheits-Management klaffen große Lücken

Dass es – im Unterschied zur eigenen Wahrnehmung – mit der Web-Sicherheit nicht besonders weit her ist, zeigen die Detailergebnisse der Studie. Knapp 40 Prozent haben keine Lösung, um ein URL-Re-Direct, das heißt die Weiterleitung von einer vertrauenswürdigen auf eine gefälschte Webseite zu verhindern. In Deutschland sind es sogar 59 Prozent.

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