Digitalisierung 2.0

Hyperkonnektivität: Die nächste Stufe der Digitalisierung

15.12.2023
Anzeige  Hyperkonnektivität ist der nächste digitale Megatrend. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in die hypervernetzte Welt der Dinge einzusteigen und zukunftsweisende Ökosysteme mitaufzubauen.
In der hyperkonnektiven Welt stehen Menschen und Geräte ständig miteinander in Austausch. Das eröffnet für Unternehmen neue Wege, um Mehrwert zu generieren und für die Gesellschaft globale Herausforderungen zu bewältigen.
In der hyperkonnektiven Welt stehen Menschen und Geräte ständig miteinander in Austausch. Das eröffnet für Unternehmen neue Wege, um Mehrwert zu generieren und für die Gesellschaft globale Herausforderungen zu bewältigen.
Foto: metamorworks - shutterstock.com

Stellen Sie sich vor, Sie rufen ein Taxi, um nach einem Geschäftsessen nach Hause zu fahren. Das intelligente Taxi, das mit anderen Fahrzeugen und Verkehrssignalen kommuniziert, sorgt für eine schnelle und effiziente Fahrt. Echtzeitdaten helfen ihm, die optimale Route zu finden und Verspätungen zu vermeiden - auch ohne Fahrer.

Was nach Zukunft klingt, ist in San Francisco bereits Realität. Die autonomen Fahrzeuge der Google-Firma Waymo zeigen beispielhaft, was Hyperkonnektivität bedeutet: Sie erlaubt uns und unseren Geräten, über unterschiedliche Schnittstellen und Plattformen ständig mit anderen und der Welt um uns herum verbunden zu sein. Dabei findet zwischen Personen, Geräten, Systemen und Organisationen ein Informationsaustausch in bisher nicht gekanntem Umfang und immer höherer Geschwindigkeit statt. Das wird die Art und Weise, wie Unternehmen Mehrwert generieren maßgeblich verändern.

Technologie als Katalysator für eine neue Welt der Dinge voller Möglichkeiten

Hyperkonnektivität ist das Resultat einer rasant fortschreitenden Vernetzung. Im Jahr 2020 waren in Deutschland acht Milliarden Geräte digital miteinander verbunden, die das (Industrielle) Internet der Dinge (IoT / IIoT) bildeten. Bis 2030 soll diese Zahl voraussichtlich um das Sechsfache steigen. Der primäre Treiber für das Entstehen einer allumfassend vernetzten Welt und der vielfältigen neuen Möglichkeiten, wie Unternehmen, aber auch die Gesellschaft als Ganzes interagieren und funktionieren, ist Technologie:

  • Eine entscheidende Rolle spielt die flächendeckende Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G. Mit seinen höheren Geschwindigkeiten, den geringeren Latenzen und seiner höheren Kapazität bildet er die Grundlage für sogenannte 5G-Ökosysteme, die branchenübergreifend innovative Anwendungen von Industrie 4.0 bis zu Smart Cities ermöglichen.

  • Eine weitere Schlüsselfunktion übernehmen künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML), wodurch die riesigen, durch Hyperkonnektivität gewonnenen Datenmengen erst sinnvoll nutzbar sind.

  • Digitale Zwillinge werden immer wichtiger, um diese Datenflut anwendungsnah visuell darzustellen. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur virtuellen Abbildung und Simulation von Prozessen und Betriebsabläufen in komplexen Systemen wie Fertigungsstraßen oder Bahnnetzen.

  • Edge Computing ermöglicht es des Weiteren, Daten am Ort der Entstehung zu Verarbeiten und so Reaktions- und Latenzzeiten zu verkürzen.

  • Schließlich finden auch hochmoderne Quantencomputer Anwendung. Sie machen die Zusammenarbeit von Forschern und Organisationen über geografische Standorte hinweg effizienter und verbessern so die Problemlösungsfähigkeit.

Bislang beschränkte sich die digitale Transformation darauf, Technologien in verschiedene Aspekte der Betriebsabläufe, Prozesse und Strategien eines Unternehmens zu integrieren. Hyperkonnektivität hebt die Digitalisierung nun auf eine neue Stufe. Mensch und Maschine rücken immer näher zusammen, die Kommunikation wird immer unmittelbarer, wodurch sich ganz neue Formen der Zusammenarbeit, Kommunikation und Wertschöpfung sowie neue Geschäftsmodelle und Ökosysteme ergeben. "Zukünftige Netzwerke werden nicht länger Kapazität bereitstellen, ohne den Bedarf zu kennen, sondern umgekehrt: Geräte werden ihre Bedürfnisse kenntlich machen, beispielsweise vernetzte Autos, die im Stau stecken, werden automatisch eine zusätzliche Fahrspur auf der Autobahn anfordern", erläutert Falk Schröder, Managing Partner bei Detecon, das Potenzial von Hyperkonnektivität.

Mehr über das Potenzial von Hyperkonnektivität erfahren

Von verbesserten Produktionsprozessen bis zur prädikativen Pflege von Intensivpatienten

Konkrete Anwendungsfälle für eine hypervernetzte Welt sind - neben dem eingangs erwähnten Fall aus dem autonomen Fahren - zum Beispiel:

  • Industrieunternehmen können bessere Produkte entwickeln, neue Geschäftsmodelle erschließen und in ihren Abläufen Ressourcen sparen. Durch einen höheren Automatisierungsgrad lassen sich Produktionsprozesse schneller anpassen, was die Betriebskosten senkt.

  • Intensivkrankenpflege: Mühelos anzubringende intelligente "Wearables" verbinden ICU-Patienten (Intentsiv Care Unit) nahtlos über ein komplexes Netzwerk mit dem medizinischen Personal. Auf diese Weise lassen sich die Vitalzeichen sogar über die räumlichen Grenzen einer Klinik in Echtzeit überwachen und mögliche Komplikationen mithilfe von KI vorhersagen und verhindern.

  • Hochvernetzte, intelligente Systeme für den öffentlichen Personentransport erlauben zu jeder Zeit detaillierte Einblicke in die Vorort- und Gesamtsituation. Das ermöglicht es Strecken nicht nur besser auszulasten, sondern auch bedarfsgerechter zu betreiben.

Das Potenzial von Hyperkonnektivität für Unternehmen ist enorm - entscheidend ist, sich zeitnah mit dem Thema zu befassen. "Wer jetzt nicht auf den Zug der Hyperkonnektivität aufspringt, der könnte ihn ganz verpassen", mahnt Falk Schröder. Bestehende Best Practices können als Einstieg dienen, auch wenn ihre Implementierung zunächst schrittweise erfolgt. So können Unternehmen beispielsweise damit beginnen, ihren Digitalisierungsgrad zu erhöhen, um umfassende Vernetzung sicherzustellen, in Sicherheit und Datenschutz zu investieren sowie Standards und Protokolle für die Interoperabilität voranzutreiben. "Auf lange Sicht werden insbesondere Industriebetriebe aber nicht daran vorbeikommen, 5G-basierte Ökosysteme selbst aufzubauen und Hyperkonnektivität in alle Prozesse zu integrieren. Denn das wird sich mittelfristig als das Rückgrat von digital vernetzten Unternehmen erweisen."

Voraussetzung für den Einstieg in die hypervernetzte Welt ist ein hoher digitaler Reifegrad. Er entscheidet darüber, welche Szenarien ein Unternehmen bereits realisieren kann. Um mögliche Handlungsfelder zu identifizieren, sollten Verantwortliche sich zunächst der Möglichkeiten von Hyperkonnektivität bewusstwerden, indem sie folgende Fragen beantworten:

  • Welche Potenziale bietet 5G-Technologie in meiner Branche?

  • Welche Synergien kann das Unternehmen durch Datentransparenz und Automatisierung nutzen?

  • Welche Anwendungsszenarien gibt es und wie können die von einem 5G-Netz profitieren?

Detecon hat mit Beyond Connectivity einen Beratungsansatz entwickelt, der es Unternehmen ausgehend von den Antworten darauf ermöglicht, Hyperkonnektivität als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsmodelle zu etablieren und im Verlauf der Projektumsetzung wirkungsvoll zu nutzen. Angesichts der zunehmenden Relevanz von Hyperkonnektivität als entscheidender Faktor für die Zukunftssicherheit von Organisationen erfüllt die Management- und Technologieberatung damit ein wachsendes Bedürfnis in einer sich rasant entwickelnden vernetzten Welt. Denn selbstfahrende Taxis sind nur der Anfang.

Mehr zu Detecon

Mehr über das Potenzial von Hyperkonnektivität sowie über die Hyperkonnektivität-Lösungen von Detecon finden Sie hier.

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