Finance IT


Voice-over IP-Lösung

Hypovereinsbank zeichnet Kundengespräche auf

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Berater in 400 Hypovereinsbank-Filialen zeichnen mit einer neuen Voice-over-IP-Lösung Telefonate auf: Der Mutterkonzern Unicredit will Compliance-Vorgaben erfüllen.
Die Unicredit-Tochter Hypovereinsbank setzt auf Voice over IP.
Die Unicredit-Tochter Hypovereinsbank setzt auf Voice over IP.
Foto: UniCredit Bank AG

Die italienische Unicredit Group hat sich für die Einführung einer Voice-over-IP-Lösung (VoIP) entschieden. Das Unternehmen setzt in 1300 Filialen in Deutschland, Italien und Österreich die Software EVOip vom Anbieter ASC Telecom AG aus Hösbach ein.

In Deutschland gilt das für bisher 400 von 870 Geschäftsstellen der Unicredit-Tochter Hypovereinsbank, München. Die Anwendung soll Beratungsgespräche beweissicher aufzeichnen. Damit will die Bank neue Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes zur Dokumentation von Handelsgeschäften erfüllen. Die aufgezeichneten Gespräche sollen als Beweis dienen, wenn es zu Unstimmigkeiten der Vertragspartner kommt.

Die Telefonate aller angeschlossenen Hypovereinsbank-Filialen werden zentral in München aufgenommen und archiviert. Dabei erfasst der Berater die Gespräche selbst per Tastendruck auf dem Telefon. Der externe Gesprächspartner wird per Ansage über die Aufzeichnung informiert.

In Italien arbeitet die Unicredit seit 2006 mit der VoIP-Recording-Lösung. Das Unternehmen nimmt Gespräche von mehr als 2000 Mitarbeitern aus 800 Niederlassungen auf und archiviert sie in Rechenzentren in Verona und Mailand.

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