RFID-Chips

In Kleidung eingenähte Sensoren können Puls und Blutdruck messen

28.11.2017
In die Kleidung eingenähte Sensoren könnten künftig Puls oder auch Blutdruck längerfristig überwachen. Forscher der Cornell Universität in Ithaca stellten im Fachmagazin "Nature Electronics" ein solches Verfahren vor.

Die Forscher verwenden dabei sogenannte RFID-Chips, die in anderen Bereichen schon millionenfach eingesetzt werden. Waschmaschinen sollen den Chips nichts anhaben können. Die neue Technik könnte beispielsweise in Krankenhäusern oder Pflegeheimen genutzt werden.

In die Brusttasche eingenäht können die batterielosen Chips helfen, die Atemfrequenz zu messen. Gleichzeitig konnten die Forscher die Chips nutzen, um wie mit einem Radar Bewegungen des Herzens nachzuverfolgen. Über einen weiteren Chip am Handgelenk, der in eine Manschette eingenäht werden kann, lässt sich der Puls bestimmen. Durch Kombination der beiden Sensoren kann man den Blutdruck abschätzen.

Herkömmliche Messgeräte seien durch den nötigen Hautkontakt unkomfortabel, sie störten teils den Schlaf und schränkten die Bewegungsfreiheit von Patienten ein, betonen die Wissenschaftler. (dpa/rs)

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