Kostenersparnis variiert zwischen fünf und 39 Prozent

Infrastruktur nur an Provider mit ITIL auslagern

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Die Musterfirmen scheinen außerdem besser zu wissen, was sie wollen. Zum einen legen sie Service Level Agreements (SLAs) fest, zum anderen messen sie die Performance der betroffenen Anwendungen vor und nach der Auslagerung. Dabei ist den Analysten aufgefallen, dass der Punkt Kostensenken zwar mit 70 Prozent der Nennungen auf Platz Eins der Outsourcing-Treiber steht, aber in erster Linie die Verbesserung der User-Zufriedeneheit gemessen wird. Dieser Punkt steht mit 67 Prozent der Nennungen vorn, während die Kostenersparnis auf 54 Prozent der Nennungen kommt.

Wer an Redundanzen spart, spart am falschen Ende

Nicht zuletzt hängt der Erfolg eines IT-Outsourcings aber auch vom Geld ab. 82 Prozent der als "Best in Class" eingeschätzten Unternehmen leisten sich redundante Datenzentren. Im Schnitt sind es nur 41 Prozent. Unter den Firmen, die besonders schlechte Ergebnisse erzielt haben, ist es mit 36 Prozent sogar nur rund jede dritte. Dazu die Analysten: "Die Kosten für Redundanz und Back-Up sind nichts im Vergleich zum Risiko, dass Daten durch das Auslagern von IT-Funktionen verloren gehen."

Aberdeen hat für die Studie "IT Infrastructure OutsourcingOutsourcing: Reduce costs without sacrificing service" mit Entscheidern aus 160 global agierenden Unternehmen gesprochen. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

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