DSAG Technologietage

Innovation darf nicht zu mehr Komplexität führen

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.

Themen wie Mobile und Cloud sind der Umfrage zufolge für die SAP-Anwender derzeit interessanter als HANA und In-Memory. 62 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigten sich momentan mit der Mobilisierung von Geschäftsprozessen. Die Priorität liegt damit etwas höher als in der Umfrage 2012. Jeder Vierte bezeichnete das Thema Cloud als relevant. Im Vorjahr waren es gerade einmal fünf Prozent.

Das Geld fließt in das ERP-System

Grundsätzlich ist die Investitionsbereitschaft der Anwenderunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) weiter gestiegen, hat die mittlerweile zehnte Umfrage der DSAG ergeben. Demnach sind die für 2013 geplanten IT-Ausgaben um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, im Jahr zuvor hatten Sie gegenüber 2011 nur um 3,4 Prozent zugelegt. Überproportional wachsen die Investitionen in den SAP-Bereich mit 11,2 Prozent (2012: 7,6 Prozent). Dabei verwenden die DSAG-Mitglieder ihre Budgets jedoch hauptsächlich für klassische Bereiche wie Logistik (40 Prozent der Nennungen), Rechnungswesen (24 Prozent) und ERPERP (20 Prozent). Alles zu ERP auf CIO.de

"Anwender setzen auf klassische Themen rund um SAP ERP, also das, womit SAP groß geworden ist", stellt Lenck fest. Bei den Ausgaben handle es sich vor allem um Prozessinvestitionen, also Beratung. "Nur ein geringer Anteil wird für Lizenzen ausgegeben."

Innovation darf Komplexität nicht erhöhen

Eine wichtige Herausforderung bleibt aus Sicht der SAP-Kunden, ihre bestehenden IT-Landschaften weiter zu optimieren, zu konsolidieren und zu vereinfachen. Durch den Einsatz innovativer Lösungen und Produkte dürfe sich die in vielen Unternehmen von Haus aus vorherrschende Komplexität nicht noch weiter erhöhen, so die Ansage der DSAG.

SAP müsse Wege aufzeigen, wie schlanke Einführungen, ein einfacher Betrieb und individuelle Softwareerweiterungen umsetzbar sind. Dafür bräuchten Anwenderunternehmen ebenfalls Unterstützung von SAP und konkrete Aussagen, wie sich bestehende Systemlandschaften mit Architekturempfehlungen verändern und vereinfachen lassen. DSAG-Angaben zufolge arbeiteten die Anwendervertreter gemeinsam mit SAP an Lösungen für die bestehenden Herausforderungen.

Zur Startseite