"Meltdown" und "Spectre"

Intel findet Fehler in Updates gegen Computerchip-Schwachstelle

23.01.2018
Intel hat einen Rückschlag beim Stopfen der schwerwiegenden Sicherheitslücken "Meltdown" und "Spectre" in Computer-Prozessoren erlitten.
Intel warnt davor, seine bisherigen Updates zu installieren.
Intel warnt davor, seine bisherigen Updates zu installieren.
Foto: g-stockstudio - shutterstock.com

Der Branchenriese IntelIntel empfahl allen Unternehmen und Verbrauchern am Montag, seine bisherigen Updates nicht zu installieren. Sie könnten zu häufigen Neustarts "und anderem unvorhersagbarem Verhalten" führen, hieß es in einem Blogeintrag. Als Intel vor gut zehn Tagen die Probleme mit wiederholten Neustarts einräumte, hatte der Konzern noch erklärt, zumindest Verbraucher sollten die Software-Updates weiterhin installieren. Top-500-Firmenprofil für Intel Deutschland GmbH

Durch die Sicherheitslücke können zumindest theoretisch auf breiter Front Daten abgeschöpft werden. Die Schwachstelle steckt in einem branchenweit angewendeten Verfahren, das die Chips schneller machen sollte. Deswegen sind Prozessoren verschiedenster Hersteller anfällig. Intel-Chips waren aber auf breiter Front betroffen.

Der Konzern erklärte nun, die Ursache der Probleme mit den Updates sei gefunden. Wann es korrigierte Aktualisierungen gibt, werde voraussichtlich diese Woche mitgeteilt. (dpa/ib)

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