E-Commerce

Internet-Shops im Visier der Cybergangster

13.06.2012
Von Uli Ries
Uli Ries ist freier Journalist in München.

Mehr Sicherheit mit Tokens auf Softwarebasis

Mehr Sicherheit versprechen Tokens auf Softwarebasis.
Mehr Sicherheit versprechen Tokens auf Softwarebasis.
Foto: fotolia.com/Gina Sanders

Noch mehr Sicherheit verspricht Zwei-Faktor-Authentisierung, wie sie im Unternehmensumfeld schon seit Jahren durch die RSA-Tokens bekannt ist. Nachdem die Tokens aber vielen Kunden zu umständlich sind - Paypal gab die Passwort-Generatoren einige Zeit lang aus - kam beispielsweise Symantec auf die Idee eines softwarebasierten Tokens.

Unter dem Namen Symantec Validation and ID Protection Service (VIP) bietet das Unternehmen einen Cloud-Dienst, der nicht nur von Größen wie Ebay oder Paypal genutzt werden kann. Laut Thomas Hemker, Sicherheitsstratege bei Symantec Deutschland, ist VIP auch für kleinere Shop-Betreiber interessant. Bezahlt wird pro registrierten Kunden, und es muss lediglich eine Gateway-Lösung installiert werden. Den Rest erledigt der Cloud-Service. Die Kunden des Shops können die Einmal-Passwörter entweder per Smartphone-App generieren oder auch vom PC aus. Der Dienst steht den Käufern kostenfrei zur Verfügung.

Symantecs Informationsdienst Deepsight liefert zudem auch IP-Adressen, von denen Attacken ausgingen. Per SCAP (SecuritySecurity Content Automation Protocol)-Feed oder XML-Datei können diese Informationen automatisch in entsprechende Firewall- oder IPS-/IDS-Komponenten eingespeist werden. Symantec-Mann Hemker weiß, dass vor allem Komponenten zum Absichern der Infrastruktur wie Web-Application- Firewalls oder leistungsfähige IPS-/IDS-Komponenten sehr teuer und kaum für kleinere E-Commerce-Anbieter tauglich sind. Seine Empfehlung lautet daher: "Am besten ist es, wenn der Hoster des Shop-Systems entsprechende Komponenten betreibt und sie zum Teil des Hosting-Angebots macht." (Computerwoche) Alles zu Security auf CIO.de

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