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Test

iPad Pro 9,7 Zoll: Besser als iPad Air 2 und iPad Pro 12"

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
3D Leistung im Vergleich
3D Leistung im Vergleich

Großartiges Tempo liefert im Test auch das WLAN des iPad Pro ab: Das 11ac-Modul mit 2x2-MIMO-Technik überträgt unter sehr guten Bedingungen grandiose 371 MBit/s. Da wir die WLAN-Testumgebung verändert haben, ist dieser Wert nicht direkt mit den Ergebnissen der anderen iPads vergleichbar. Aber auch gegenüber aktuellen Android- und Windows-Tablets mit 11ac schneidet das neue iPad Pro deutlich schneller ab.

iPad-Familie: Displays im Vergleich

Bei der Bildqualität geht der Sieg an das neue iPad Pro: Die gemittelte Helligkeit über den ganzen Bildschirm liegt bei knapp 400 cd/qm, die maximale Helligkeit erreicht 439 cd/qm – absolute Spitzenwerte. Das große iPad Pro liegt bei beiden Werten über 100 cd/qm hinter dem kleinen Pro. Auch das Display des Air 2 kommt bei weitem nicht an die Messwerte des Pro 9.7 heran mit einer mittleren Helligkeit von 304 cd/qm und einem Spitzenwert von 330 cd/qm. Ebenfalls positiv: Der Bildschirm des neuen iPad reflektiert das Umgebungslicht weniger – vor allem im Vergleich zum Air 2.

Helligkeit
Helligkeit

Auch unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen soll das Display des neuen iPad Pro einen besseren Eindruck machen: Dafür bringt es die Technik True Tone mit: Ein Sensor analysiert den Weißwert des Umgebungslichts und passt die Farbdarstellung entsprechend an, damit der Bildeindruck gleichbleibt. Besonders deutlich wird das bei einem Weißbild – vor allem im Vergleich zu anderen iPads, die kein True Tone haben. Bei Fotos und Filmen fällt die Farbanpassung aber weniger ins Gewicht – auch ohne True Tone ist das Display des kleinen iPad Pro Klasse.

Unverändert zum großen Pro bleiben die Split-Screen-Funktionen: Sie können eine zweite App neben einer anderen öffnen – aber nur im Verhältnis 2:1 oder 1:1. Auch das Fenster der Video-App lässt sich nach wie vor nur in den Ecken des Bildschirms platzieren und nur in bestimmten Größen. Auf den kleineren Bildschirm des iPad Pro 9.7 passen diese Vorgaben besser, beim großen Pro hätte man gerne noch mehr Apps öffnen und sie flexibler auf dem Bildschirm positionieren wollen.

Im Akkutest schafft das neue iPad Pro rund sieben Stunden beim WLAN-Surfen und einer Helligkeit von 200 cd/qm. Damit liegt es in etwa gleichauf mit dem iPad Air 2, das einen minimal kleineren Akku hat (27,5 Wattstunden beim Pro, 27,3 Wattstunden beim Air 2).

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