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Seit Tiefpunkt 2002 kontinuierliche Erholung

IT-Dienstleister: Bis 2011 zweistelliges Plus möglich

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Schön-Wetter-Lage für deutsche Software-Firmen und IT-Dienstleister stabilisiert sich: In den kommenden vier Jahren wollen die Unternehmen nach eigenen Angaben durchschnittlich zwischen sieben und zehn Prozent zulegen, IT-Berater sogar noch darüber. Das geht aus einer Studie des Beraters Lünendonk hervor.
Umsatzerwartungen im Überblick
Umsatzerwartungen im Überblick

Damit scheint die Branche das Tief aus dem Jahr 2002 endgültig überstanden zu haben. Der Optimismus der Studienteilnehmer gliedert sich auf wie folgt:

  • IT-Berater und Systemintegrations-Unternehmen: Im Schnitt erwarten diese Firmen bis zum Jahr 2011 ein Wachstum von 9,8 Prozent pro Jahr. Knapp ein Drittel der Befragten hält sogar noch höhere Steigerungen für möglich.

  • Standard-Software-Firmen: Die Studienteilnehmer rechnen durchschnittlich mit einem Plus von 7,6 Prozent. Aber auch in diesem Segment glaubt rund jeder Dritte, sein Ergebnis werde mehr als zweistellig zulegen.

  • IT-Service-Unternehmen: Mit einem erwarteten Durchschnittswert von 6,9 Prozent zeigen sich die Befragten aus diesem Segment eher bedeckt. Dabei klaffen deutliche Unterschiede zwischen einer Mehrheit von rund fünfzig Prozent der Firmen, die ein Wachstum von fünf Prozent für realistisch hält, und einer Minderheit von zwanzig Prozent, die sich mehr als zweistellig nach oben entwickeln will. Die restlichen 30 Prozent bewegen sich dazwischen.

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