43 Prozent der Unternehmen finden keine geeigneten Bewerber

IT-Fachkräftemangel wird wieder zum Problem

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Damit übertrifft der jetzige FachkräftemangelFachkräftemangel den bisherigen Höchststand von 2001, als 40 Prozent der Unternehmen Schwierigkeiten hatten, Leute zu finden. Alles zu Fachkräftemangel auf CIO.de

Die Misere liegt allerdings nicht nur am fehlenden Nachwuchs. "Es handelt sich nicht nur um ein demografisches und konjunkturelles Problem, sondern auch um eine Qualitätsfrage", sagt Stephan Pfisterer. Besteht doch ein starker Bedarf an Software-Spezialisten mit Kenntnissen in der Prozessoptimierung und Informatikern mit betriebswirtschaftlichen Zusatzkenntnissen.

Neu ist das Problem nicht: Bereits Ende der Neunzigerjahre wurden IT-Spezialisten und Ingenieure händeringend gesucht. Konsequenz: im August 2000 wurde die Greencard-Regelung eingeführt, wodurch bis Ende 2004 fast 18.000 ausländische Experten nach Deutschland kamen. Die Greencard gab den Anstoß zum seit 2005 gültigen Zuwanderungsgesetz.

An der BITKOM-Umfrage haben sich mehr als 200 deutsche Unternehmen beteiligt.

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